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Büro/Verkehr + Bürogeräte + Computer + Sparformel

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Sparformel

(April 2003) Trotz aller Umwelt-Gütezeichen wie dem Blauen Engel und den TCO-Normen lässt sich der praktische Energiebedarf von Computern und Peripheriegeräten beim Kauf kaum abschätzen. Äußerlich nahezu identische Geräte unterscheiden sich in der Leistungsaufnahme dramatisch, nicht funktionierende Energie-Sparfunktionen schädigen außer der Umwelt auch den Geldbeutel der Anwender.

Storm sparen = Kosten sparen

Notebooks arbeiten fast immer stromsparender als Desktop-Rechner. Henkel-Rechner mit dem Mobile Pentium III-M fressen selbst bei 1,2 GHz Taktfrequenz und unter voller Last meist weniger als 45 Watt, inklusive Display und aller weiteren Komponenten.

Aktuelle Geräte mit dem Mobile AMD Athlon XP oder einem Intel Mobile Pentium 4-M benötigen allerdings unter Volllast und mit hellster Einstellung ihrer großen Displays bis zu 75 Watt. Beim Einsatz von Desktop-Prozessoren in Billig-Laptops werden diese Werte durchaus übertroffen.

Wer schon einen Computer besitzt, entlastet die Umwelt durch den Kauf eines Strom sparenden Neugerätes nicht. Der Material- und Energieaufwand für die Herstellung der Hardware und der Energiebedarf für den (Luft-)Transport sind größer als die elektrische Leistungsaufnahme des Gerätes im Laufe seiner Lebenszeit.

Energiebedarf einiger PC-Systeme
Rechner Ruhender
Desktop
Volllast
Desktop-PC mit Intel Pentium 4 3,06 GHz 99 Watt 184 Watt
Desktop-PC mit AMD Athlon XP 2400+ 121 Watt 163 Watt
Desktop-PC mit All-in-One-
Mainboard VIA EPIA 8000(C3-CPU)
37 Watt 50 Watt
Notebook Toshiba mit Intel Mobile
Pentium 4-M 2000
34 Watt 67 Watt
Notebook 4MBO mit AMD Mobile
Athlon XP 1800+
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