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Mehr Handlungsoptionen für Kommunen
(31. August 2009) Viele Gemeinden und Städte könnten die Strom- und Gasversorgung von den großen Energiekonzernen in den nächsten Jahren wieder übernehmen, so der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Verband kommunaler Unternehmen (VKU).
Dies geht aus ihrer gemeinsamen Publikation "Konzessionsverträge - Handlungsoptionen für Kommunen und Stadtwerke" hervor. In den kommenden zwei Jahren liefen weit über 2000 Verträge der Kommunen mit den großen Energiekonzernen aus.
Dies biete den Gemeinden und kommunalen Unternehmen viele Möglichkeiten, die über die reine Energieversorgung hinausgingen und z. B. den Klimaschutz oder die Energieberatung beträfen. Viele Kommunen könnten sich es allerdings nicht leisten, selbst wieder in das Energiegeschäft einzusteigen, so die Verbände.
In diesen Fällen biete ein neuer Konzessionsvertrag die Chance, kommunalen Einfluss auf die Netzinfrastruktur und die Versorgung sicherzustellen. Die Verträge seien ein wichtiges Mittel zur Gestaltung von Kommunalpolitik, zum Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen vor Ort sowie zu lokalen Klimaschutzkonzepten.
Außerdem könnten die Städte und Gemeinden so sicherstellen, dass Energie weiterhin flächendeckend zu erschwinglichen Preisen erhältlich sei. Die Publikation "Konzessionsverträge - Handlungsoptionen für Kommunen und Stadtwerke" lässt sich unter www.vku.de downloaden.


