Inhalt
Rad
Zusatz-PS für Pekings Radler
Pekings U-Bahnen und Busse sind überfüllt und auf den Strassen staut sich der Verkehr. Schneller voran geht es mit dem Fahrrad - neuerdings mit Elektroantrieb. weiter lesen
Paris: Über 10.000 Gratis-Fahrräder - Citybike-System großflächig installiert.
(28.Juli 2007) In Paris wurden am 15. Juli unter dem Namen Vélib' 750 Fahrradstationen mit 10.648 Fahrrädern in Betrieb genommen. Bis Ende des Jahres sollen es 1.451 Stationen mit 20.600 Fahrrädern sein. Das System ist rund um die Uhr verfügbar.
Anmeldeformulare für eine Jahreskarte sind bei der Stadtverwaltung, an den 300 Kassen der Métro sowie in 400 Bäckereien erhältlich. Betreiber der Fahrradstationen ist Cyclocity/JCDecaux.
Die grosse Anzahl der installierten Räder hat die Zeitung Le Figaro von einer "Velorution" sprechen lassen.
Tarife
Zugang zum System verschafft eine Kundenkarte, die für einen Tag (1 Euro) oder für eine Woche (5 Euro) oder für ein Jahr (29 Euro) gültig ist . Die erste halbe Stunde ist kostenlos. Danach kostet die nächste halbe Stunde 1 Euro und die übernächste halbe Stunde 2 Euro und jede weiter halbe Stunde (mit dem gleichen Rad) kostet 4 Euro.
Wie in anderen Städten wird/soll durch dieses progressive Tarifsystem die überwiegende Anzahl der Fahrten also innerhalb von einer halben Stunde enden und das Fahrrad wieder an einer Station abgegeben werden, statt es abzuschliessen und für andere nutzlos stehen zu lassen.
Die Stationen sind etwa 300 Meter von einander entfernt und haben jeweils zwischen 15 und 40 Stellplätze. Sie enthalten eine Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte, so dass man an den Stationen sowohl die Tages- und Wochenkarte kaufen, als auch die Fahrradmietkosten nach Ende der Fahrt bezahlen kann. Auch Informationen zu anderen Stationen in der Nähe sind dort sichtbar, falls kein Fahrrad oder kein freier Stellplatz verfügbar ist.
Die Fahräder sind aus ungarischer Produktion (Marke Mercier) und kosten 1,300 Dollar pro Stück.
Finanzierung
Die Stadt überlässt in einer public-private partnership während 10 Jahre ihre 1628 Aussenwerbeflächen/Plakatwände und deren Mieteinahmen für 10 Jahre an JCDecaux, die im Tausch für 115 Million Dollar die Fährräder kaufen und die Mietstationen installieren und betreiben und sich um die Wartung der Räder kümmern, mit umgerechnet 285 Vollzeitstellen. Sämtliche Einnahmen aus der Vermietung und den Jahres-, Wochen- und Monatskarten stehen der Stadt zu. Außerdem zahlt JCDecaux ein Teil seiner Einnahmen an die Stadt und verlangt für Werbekampagnen der Stadtverwaltung im öffentlichen Interesse auf diesen Plakatwänden keine Gebühren.
Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Quelle: Wikipedia
In Wien gibt es ein ähnliches System, Citybike genannt wird.
Dieses System erfreut sich wachsender Popularität. Laut gut informierten Quellen sind schon über 100.000 Personen am Citybike Wien System angemeldet.
Radeln mit Wasserstoff
Größter Vorteil gegenüber herkömmlichen Batterien ist, dass sie die Reichweite der Räder auf das Fünffache erhöhen. Das BZ-Pedelec, so der Name des Fahrrades, ist mit dem Alternativantrieb unabhängig von Netzstrom und bietet neue Einsatzmöglichkeiten. Als Energiespeicher dient eine Kartusche mit 45 Gramm Wasserstoff. Erst nach etwa 120 Fahrtkilometern ist der Brennstoff in dem Metall- Hybrid-Speicher aufgebraucht und muss ersetzt werden. In den Handel werden die Fahrräder allerdings nicht kommen.
Der Hersteller bietet die Fahrradflotte professionellen Anwendern an. Der Endkonsument muss sich noch gedulden. Dafür ist zuerst notwendig, dass jedermann die Möglichkeit hat, in seiner Nähe an den Brennstoff zu kommen. Vielleicht sind in einiger Zeit Wasserstoff-Kartuschen an Tankstellen oder anderen Geschäften genauso zu kaufen wie heute Gas-Kartuschen. Der Preis von Wasserstoff als Energiespender spricht für sich, denn er ist spottbillig. Noch billiger bleibt aber: selber strampeln.
Köln ist vierte Call-a-Bike-Stadt
(26. September 2004) - Der Geschäftsführer der DB Rent GmbH, Rolf Lübke, stellte vor kurzem Köln als vierte neue Call-a-Bike Stadt vor. Call-a-Bike war im Oktober 2001 in München gestartet. Im Sommer 2002 kam Berlin als zweite Stadt und im Mai 2003 Frankfurt am Main hinzu. Bisher nutzen fast 50 000 Kunden das sportliche Angebot von DB Rent.
"Die silberroten Fahrräder, die das Stadtbild von München, Berlin und Frankfurt am Main prägen, werden sich nahtlos an die Reisekette im Vor- und Nachlauf zur Schiene in der Rheinmetropole Köln anschließen", so Rolf Lübke. Und weiter: "Call-a-Bike ist ein flächendeckendes Mobilitätssystem für städtische Ballungsräume, bietet kurzfristig individuelle Mobilität auf komfortablen Fahrrädern und entlastet den innerstädtischen Verkehr."
Allein über 9.000 neue Kunden konnten beim Start in der Saison 2003 in Frankfurt/Main gewonnen werden. Wie erwartet werden die CallBikes am stärksten bei schönem Wetter und an Wochenenden nachgefragt. "Wir zählen bis zu 1.650 Fahrten am Tag, bei weiter steigender Tendenz. Die durchschnittliche Entleihdauer beträgt 35 Minuten", so Prof. Andreas Knie, Bereichsleiter intermodale Angebote bei DB Rent.
Etwa 30 Prozent der Call-a-Bike-Kunden in München, Berlin und Frankfurt sind BahnCard-Nutzer. Die Innenstadt von Köln, in der Call-a-Bike angeboten wird, umfasst mehr als 130.000 Einwohner auf einer Fläche von rund 17 Quadratkilometern. Bei über 250.000 Ein- und Aussteigern täglich am Kölner Hauptahnhof hofft die DB Rent GmbH auf einen regen Zuspruch.
In allen vier Städten werden zwei Tarife angeboten: Im NormalTarif zahlen die Kunden 6 Cent pro Minute Fahrzeit. Im AktivTarif fahren sie für einmalig 20 Euro ein Jahr lang für 4 Cent pro Minute. BahnCardKunden fahren automatisch im AktivTarif für 4 Cent pro Minute, ohne die 2o Euro zu zahlen. In allen Tarifen kostet ein CallBike pro Tag höchstens 15 Euro.

