Wenn tausend Liter nicht tausend Liter sind Wenn es dann so warm dem Kunden geliefert wird und im Tank auf normale fünfzehn Grad abkühlt, dann schrumpft das Volumen

Wenn tausend Liter nicht tausend Liter sind

(10. Oktober 2003) Im Sommer oder frisch von der Raffinerie kommend ist Heizöl mitunter dreißig Grad warm. Wenn es dann so warm dem Kunden geliefert wird und im Tank auf normale fünfzehn Grad abkühlt, dann schrumpft das Volumen: Bei 3.000 Liter und einer Temperaturdifferenz von zwanzig Grad beträgt die Abnahme 52 Liter.

Um diesen Missstand abzustellen, muss bei der Lieferung auf eine Temperatur von fünfzehn Grad umgerechnet werden. Der Kunde erhält also vom warmen Heizöl gerade soviel Öl mehr, dass nach der Abkühlung auf fünfzehn Grad genau die bestellte und bezahlte Menge verbleibt.

Trotz dieser Vorschrift sollte der Kunde bei der Lieferung die Augen aufhalten. Die meisten Heizöllieferanten geben Heizöl über einen sogenannten temperaturkompensierten Messzähler ab.

letzte Änderung: 14.12.2016