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Gute Geschäfte
(10. Oktober 2003) - Öl und das daraus gewonnene Benzin bringen Konzernen und Finanzministern satte Gewinne. Den Ölproduzenten bleiben 15 Prozent, weitere 15 Prozent kassieren Ölkonzerne und Raffinerien. Im Jahre 2000 haben nach Angaben der Zeitschrift Stern allein die "Großen drei" ExxonMobil, Shell und BP eine Kriegskasse von 20 Milliarden Dollar angehäuft.
Die Ölmilliarden brachten Wohlstand nur für wenige. Vor allem nährten sie korrupte Diktatoren in hoch verschuldeten Ländern wie Angola. Amnesty International klagt an: "Im Namen des Öls werden die Menschenrechte verletzt. Angola könnte eines der reichsten Länder Afrikas sein. Aber es ist ein zerstörtes Land, in dem die Menschen verhungern. Die internationalen Ölkonzerne machen sich zu Komplizen dieser Politik, einer humanitären Katastrophe".



