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Abrechnung und Zähler
Bonner Ablese-Norm
(16. März 2009) Die Bundesnetzagentur will die Marktdurchdringung mit intelligenten Zählern beschleunigen und hat zwei Festlegungsverfahren eröffnet, um bundesweit einheitliche Geschäftsprozesse und Standardverträge für Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen bei Strom und Gas zu bestimmen.
Die Dialogbereitschaft der Verbände untereinander sei an Grenzen gestoßen, hieß es aus Bonn. Mit dem neuen EnWG und der seit Oktober 2008 geltenden Messzugangsverordnung muss innerhalb von sechs Jahren der möglichst flächendeckende Einsatz intelligenter Zähler erreicht werden.
Dieser Zeitplan solle ohne größere Übergangsfristen eingehalten werden, so die Agentur, die die Festlegungen für Strom und Gas möglichst wortlaut- und regelungsidentisch gestalten will.
Investitionen in intelligente Messtechnik seien die Grundvoraussetzung für Innovation und Effizienz im Energiebereich. Die derzeitige Erfassung des Energieverbrauchs bei Haushaltskunden in Deutschland sei intransparent und setze keinen Anreiz für energieeffizientes Handeln. Ihre Leitlinien zum weiteren Vorgehen hat die Agentur unter der www.bundesnetzagentur.de veröffentlicht.
Neue Freiheit für Stromkunden
Intelligente Zähler, monatliche Abrechnung: Mit dem neuen Gesetz für Stromzähler beginnt ein neues Zeitalter für Stromkunden. weiter lesen
Der neue Markt ums Messen
Messstellenbetreiber - Keine Verordnung absehbar - Messkosten weiter lesen
Bei Zählervertauschung nicht nur zweijährige Rückerstattung
Wird der Stromzähler vertauscht, liege noch nicht einmal eine ordnungsgemäße Abrechnung über den Stromverbrauch vor. Der dem Kunden zustehende Rückforderungsanspruch unterliege deshalb nicht der zweijährigen Ausschlussfrist weiter lesen
Wettbewerb drückt Zählerpreise um 80 Prozent
Die konsequente Liberalisierung des Energiemarkts kann offenbar in einzelnen Segmenten Preissenkungen um bis zu 80 Prozent bewirken. Der Netzbetreiber RWE senkt freiwillig seine Gebühren für Stromzähler. weiter lesen
Eine eindeutige Kennzeichnung der Zählerpunkte erfolgt nach dem Metering-Code.
Neue VDN-Richtlinie
(31. Mai 2004) - Die neue Richtlinie "MeteringCode 2004" des Verbands der Netzbetreiber (VDN) ersetzt die VDEW-Richtlinie "MeteringCode 2000" zur Abrechnungszählung und Datenbereitstellung. Wesentliche Änderungen sind die Bildungsvorschrift für virtuelle Zählpunkte, die Verfahren zur Ersatzwertbildung und der Übergang von der EDIS- zur OBIS-Kennzahl, so der VDN.
Der Streit ums Messen
Bisher gehörte der Zähler dem Stromlieferanten. Die bisherige Praxis "Wer den Strom liefert, misst ihn auch" kann jedoch so nicht weiterbestehen, denn sie führt zu kartellartigem Verhalten und behindert den Zugang preisgünstiger Anbiet weiter lesen

