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Messkosten zwischen sechs und 57 Euro
(3. Oktober 2009) Die Kosten für die Messung und Verrechnung von Stromlieferungen an Privathaushalte und Gewerbekunden wiesen deutliche Unterschiede auf, so der Energieberater ene't GmbH, Hückelhoven. Bei deutschen Netzbetreibern machten sie zwischen 2% und deutlich über 30% an den Leitungsgebühren im Niederspannungsbereich aus. Für einen Durchschnittshaushalt mit 3500 kWh Jahresverbrauch könnten sich die jährlichen Messkosten auf bis zu 57 Euro brutto belaufen, im günstigsten Falle veranschlagt der Netzbetreiber nur sechs Euro.
Die Messkosten sind Bestandteil der Durchleitungsentgelte, die Stromlieferanten zumeist an Stadtwerke abführen und auf ihre Abnehmer umlegen. Rund ein Drittel des Strompreises entfällt auf die Netznutzung.Die ene't-Software "Netkalk" bietet die Möglichkeit, die Datenbank "Netznutzung Strom" gezielt aufs Kostensegment "Messung & Verrechnung" hin zu analysieren.


