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Entgelte variieren deutlich
(22. Mai 2010) Die Kostensituation bei den Netzentgelten erweise sich in Deutschland als alles andere als homogen, so der "Newsletter Netznutzung Strom" der ene't GmbH, Hückelhoven, die die Netzentgelte 2010 zusammenstellte.
Dabei wurden fünf Abnahmefälle herangezogen, je zwei in der Nieder- und Mittelspannungsebene und einer in der Hochspannungsebene. Ergebnis: Die Netzentgelte variieren auch nach fünf Jahren Regulierung erheblich. Über alle Spannungsebenen hinweg sind die höchsten Entgelte im bundesweiten Durchschnitt acht Mal teurer als die niedrigsten.
In der Mittelspannung kann das höchste Netzentgelt 15 Mal teurer sein als das niedrigste, in der Niederspannung ist eine Abweichung um den Faktor sechs und in der Hochspannung um den Faktor vier zu registrieren.
Auffällig sei, dass die Abweichungen in der Mittelspannung in Ostdeutschland deutlich höher ausfallen als in den alten Bundesländern, so ene't.



