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Netznutzung
(25. Mai 2009) Die Stromanbieter müssen seit 2009 rund acht Prozent mehr für die Nutzung der Stromnetze an die Netzbetreiber zahlen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Firma enet. Sie geben dies über höhere Strompreise an die Kunden weiter. Für Haushaltskunden haben sich die Netzentgelte laut der Studie nur um 2,2 Prozent erhöht und liegen im Schnitt damit bei sechs Cent einschließlich Messkosten ohne Mehrwertsteuer.
Die Kosten für die Netznutzung machen rund ein Drittel des gesamten Strompreises aus. Sie waren in den vergangenen Jahren durch die Bundesnetzagentur gesunken. Die in diesem Jahr neu eingeführte Anreizregulierung erlaubt den Netzbetreibern erstmals wieder höhere Gewinne aus dem Netzbetrieb. Die steigenden Netzentgelte sind einer der Gründe dafür, dass die seit September 2008 um rund 60 Prozent gefallenen Großhandelspreise für Strom bei den Verbrauchern nicht ankommen. Die regionale Auswertung der Netzentgelte zeigt, dass in Ostdeutschland deutlich höhere Netzentgelte für die Belieferung von Haushaltskunden verlangt werden.


