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Verbraucherschützer fordern Strompreissenkung
(6. Januar 2004) - Die Strompreiserhöhungen zum Jahresbeginn sind nach Ansicht von Verbraucherschützern nicht gerechtfertigt. «Wir können das nicht nachvollziehen», sagte der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher , Aribert Peters, am Dienstag in einem dpa- Gespräch. Die Beschaffungskosten für Gas seien gesunken. Auch die Preise für Importkohle rechtfertigten Preiserhöhungen nicht, da überwiegend einheimische Stein- und Braunkohle eingesetzt werde.
Nach Ansicht des Bundes der Energieverbraucher wären derzeit Preissenkungen statt Preiserhöhungen angesagt. «Wir fordern, dass die die weit überhöhten Strompreise gesenkt werden», betonte Peters. Nach seinen Berechnungen seien bereits 2003 die Strompreise für Privatkunden um 3 bis 4 Cent pro Kilowattstunde zu hoch gewesen. Die Energiekonzerne stellten den Verbrauchern mehr in Rechnung, als an Kosten unter anderem durch Windenergie-Vergütung entstünden.
Der Bund der Energieverbraucher will bei den Genehmigungsbehörden in den einzelnen Bundesländern nachfragen, warum grünes Licht für Preiserhöhungen gegeben wurde. «Wir sehen keine Rechtfertigung», unterstrich er. Den Behörden sei im Dezember ein Gutachten des Bundes der Energieverbraucher zu den Preisen übermittelt worden. Abgesehen davon hätten die Energiekonzerne E.ON und RWE Gewinnsprünge erzielt. «Das ist nicht gerade ein Indiz dafür, dass die Strompreise zu niedrig waren.» dpa vd yynwd ra


