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Lichtorgien" am Haus belasten Umwelt und Geldbeutel
(30. November 2005) Vorweihnachtliche "Lichtorgien am Haus" belasten nach Ansicht der Stadt Siegen sowohl die Umwelt wie auch den Geldbeutel, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Der Umweltberater der Stadt Siegen, Bernhard Kraft, hat ausgerechnet, dass ein herkömmlicher zehn Meter langer Lichterschlauch in der Zeit vom Ersten Advent bis Anfang Januar genauso viel Strom verbraucht wie ein Kühlschrank oder eine sparsame Waschmaschine im ganzen Jahr. Dieser Lichterglanz schlage mit rund 20 Euro zu Buche, teilte die Stadt am Dienstag mit. Der Energieberater empfiehlt als Alternative LED-Lichterschläuche, die nur etwa ein Zehntel des Stromverbrauchs haben.
Es scheine mancherorts ein Wettbewerb ausgebrochen zu sein, wer in der Siedlung "die Lichtgestalt" ist. Diese Aufrüstung mit Lichterketten, -Netzen und -Schläuchen habe aber dann bei der nächsten Stromrechnung ein böses Nachspiel. Selbst normale normale Lichterketten verbrauchen im Dauereinsatz in der Weihnachtszeit Strom für etwa fünf Euro. Am sinnvollsten für Umwelt und Geldbeutel sei es allerdings, ganz auf die Lichtorgien am Haus oder im Vorgarten zu verzichten, rät der Energie-Fachmann.


