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Strom: Weitere Margensteigerung bis 2009
(16. Januar 2006) Die Margensteigerungen beim Strom dürften noch bis mindestens 2009 weitergehen. Das ergaben Studien der WestLB, von Merrill Lynch und der Rating-Agentur Fitch, über die nun das "Handelsblatt" berichtete.
Für die deutschen Marktführer E.ON und RWE zeichne sich vorerst keine Wende zum Negativen ab, so der Tenor. Zwar sei mit einem gewissen Druck vom Regulierer zu rechnen, den die großen Versorger aber durch Kosteneinsparungen auffangen könnten.
eil der Kraftwerkspark von E.ON und RWE mit je 30% überdurchschnittlich stark auf Kohle basiere, würden die Konzerne von der unterdurchschnittlichen Preisentwicklung dieses Energierohstoffs gegenüber Öl und Gas profitieren.
RWE und E.ON hätten den Großteil ihres Stroms zudem bereits auf Jahre hinaus zu hohen Preisen über Terminkontrakte im Vorhinein verkauft und sicherten ihre eigenen Bezugskosten ab.
Politische Maßnahmen wie die Netzregulierung, das Eintreten des Kartellamts gegen die volle Einbeziehung der Emissionsrechtepreise in die Stromtarife oder die Kürzung der Erhöhungen für Haushaltskunden würden die Gewinne der deutschen Versorger 2006 nicht substanziell schmälern.


