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Systematisch im Lasttal
(23. Juli 2006) Kunden sollen ihre energieintensiven Elektrogeräte dann einschalten, wenn es für sie am billigsten ist. Ein kleines Gerät, das in die Steckdose gesteckt wird, zeigt den kostengünstigsten Zeitpunkt an. Hausgeräte wie Wasch- oder Spülmaschinen werden dann mit dem "Energie-Butler" zusammengekoppelt. Wenn Haushaltskunden ihren Bedarf damit so ausrichten, dass sie ihren Strom vor allem in Lasttälern beziehen, sparen die Energieversorger teure Spitzenlast-Kraftwerke.
Die EnBW führt dazu gemeinsam mit IBM das Pilotprojekt "Strompreissignal an der Steckdose" durch. Testkunden sollen im kommenden Jahr die Zugangsgeräte und einen variablen Tarif erhalten, der sich an den veröffentlichten Preisen der EEX-Strombörse in Leipzig orientiert.
Einen ähnlichen Versuch gab es vor Jahren in Eckernförde.


