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Industrie- und Haushaltsstrompreise
Nächster Industrie-Rabatt
(14. Dezember 2012) Nach der Strompreiskompensation, einer EU-Richtlinie für Beihilfen im Rahmen indirekter CO2-Kosten, wird energieintensiven Unternehmen ab nächstem Jahr ein Großteil der Kosten erstattet, die aufgrund des Emissionshandels auf den Strompreis umgelegt werden.
Nun konkretisierte das "Handelsblatt", die Förderrichtlinie solle der Industrie 85% der durch den Zertifikatehandel verursachten Preiserhöhungen erstatten, bis 2020 soll der Ausgleich auf 75% der Mehrkosten sinken. Das Bundeswirtschaftsministerium schätzt die Kosten auf 350 Mio Euro pro Jahr.
Ursprünglich sollte die Beihilfe aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) finanziert werden, da aber die dort verbuchten Einnahmen der Regierung aus dem Emissionshandel wegen der niedrigen Zertifikatepreise nicht ausreichen, werde ein Teil aus dem Bundeshaushalt bestritten, hieß es.
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