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Schweiz: Preisüberwachung notwendig Der schweizerische Preisüberwacher Werner Marti hat zum Ablauf seiner fast achtjährigen Amtszeit eine positive Gesamtbilanz gezogen.

Schweiz: Preisüberwachung notwendig

Der schweizerische Preisüberwacher Werner Marti hat zum Ablauf seiner fast achtjährigen Amtszeit eine positive Gesamtbilanz gezogen. Das Instrument der Preisüberwachung bezeichnete er als wirksam und notwendig.

(29. Februar 2004) - Die im Verlaufe seiner Tätigkeit erzielten Resultate zeigten, dass es die Preisüberwachung auch in Zukunft dringend brauche, sagte er bei der Vorstellung des Jahresberichts 2003 in Bern. Vor allem im Gesundheitswesen und im Infrastrukturbereich hätten er und seine Mitarbeiter viele Erfolge erzielen können.

Auch in seinem letzten Amtsjahr konnte der Preisüberwacher einiges bewegen. Vor allem die Offenlegung der Strompreise wertet Marti als großen Erfolg. Nachdem die Strompreise landesweit erhoben, in 14 standardisierte Verbraucherkategorien eingeteilt und im Internet veröffentlicht wurden, senkten verschiedene Elektrizitätswerke ihre Preise.

Lange genug seien die überhöhten Preise mit Hinweis auf das hohe schweizerische Lohnniveau und die hohe Kaufkraft legitimiert worden. Handlungsbedarf sei schlicht negiert worden, so Marti. Über das revidierte Kartellgesetz hinaus brauche es aber weitere Regulierungen und eine konsequente Überwachung der Preise.

letzte Änderung: 18.03.2015