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Keine nennenswerten Kostensteigerungen beim Strom VIK kritisiert Börsenpreise

Industrielle Stromverbraucher: Börsenpreise handgemacht

(5. Juli 2005) Alfred Richmann, Geschäftsführer des Verbands Industrieller Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), hat Vorwürfe gegen die vier großen deutschen Stromkonzerne erhoben.

Die Preisexplosion an der Leipziger EEX von 32 Euro pro MWh im Vorjahr auf jetzt rund 43 Euro am Terminmarkt seien durch sachliche Gründe nicht zu rechtfertigen, sondern das Resultat des Oligopols in der Stromwirtschaft. Argumente wie höhere Öl- und Gaspreise seien nur vorgeschoben. In Deutschland würden nicht einmal 11% des Stroms aus Gas und Öl gewonnen. Und bei Kernkraft mit 30%, Braunkohle mit 27% und den durch langfristige Lieferverträge abgesicherten Steinkohlekraftwerken mit 22% Anteil gebe es keine nennenswerten Kostensteigerungen.

letzte Änderung: 06.07.2015