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RWE nimmt Stellung zur Kritik - Fragen bleiben offen
(3. Dezember 2005) Die Normlast sei durch Schnee, Eis und Sturm um mindestens das 15fache überschritten worden. Offen bleibt die Frage, warum die Masten in dem wenige Kilometer entfernten Niederlande standhielten. In Bayern sind die Freileitungen dem Vernehmen nach bis zur 25fachen Last abgesichert.
Die RWE-Netze seien entsprechend den technischen und behördlichen Normen gewartet und kontrolliert worden.
RWE hätte jährlich rund zwei Milliarden Euro in die Netze investiert. Diese Behauptung wirft die Frage auf, warum die gesamte deutsche Stromwirtschaft laut Angaben des Dachverbandes VDEW in den vergangenen Jahren rund zwei Milliarden Euro in die Netze investiert.
Eine möglicherweise mangelhafte Stahlqualität der Strommasten wird von RWE nicht bestritten. Man sei dabei, die betroffenen 2.900 Masten bis zum Jahr 2015 zu erneuern und habe bereits 70 Prozent ersetzt.
Zu den Fragen bezüglich der Netzkonfiguration (n-1-Prinzip) und der möglicherweise unterlassenen Abtauung äußert sich RWE in der Stellungnahme bedauerlicherweise nicht.


