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RWE-Fonds ausbezahlt
(29. März 2006) Die von den Stromausfällen im Münsterland betroffenen Kommunen erhalten aus dem 5 Mio Euro starken Härtefallfonds der RWE insgesamt rund 2,2 Mio Euro: der Kreis Borken 1,3 Mio Euro, der Kreis Steinfurt 900 000 Euro und der weniger stark betroffene Kreis Coesfeld 30 000 Euro. Darauf haben sich die drei Landräte und die RWE Westfalen-Weser-Ems AG geeinigt.
Die Kreise leiten das Geld an die Kommunen weiter. Bezahlt wird der Betrieb von Notstromaggregaten oder die Verpflegung von Mitarbeitern der Hilfsorganisationen. Die entstandene Kosten seien damit weitgehend gedeckt, so die Landräte. Die übrigen rund 2,8 Mio Euro aus dem Fonds gehen u.a. an direkt betroffene Bürger, Hilfsorganisationen oder Landwirte. Der Notfallfonds ist damit komplett ausgeschöpft. Wegen außergewöhnlich massiver Schneefälle waren im Münsterland Ende November 2005 82 Strommasten der RWE umgeknickt und bis zu 250 000 Menschen zum Teil mehrere Tage ohne Strom.


