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Spröde Masten überall im Stahlland NRW: Sanierungsbemühungen völlig unzureichend
(3. Juli 2006) In NRW seien weit mehr bruchgefährdete Strommasten im Einsatz als befürchtet, berichtet die "Rheinische Post". Das Landeswirtschaftsministerium habe 90 Netzbetreiber im Land angeschrieben. 39 davon hätten geantwortet, darunter sieben, die Masten aus Thomasstahl im Bestand hätten. Dieser Stahl sei in den sechziger Jahren verwandt worden und gelte zusammen mit starken Schneefällen als Auslöser der massenhaften Stromausfälle im Münsterland.
Allein bei E.ON Westfalen Weser, einem der größten Stromversorger in NRW, seien zwei Drittel der 1800 Masten aus Thomasstahl, so die Zeitung. Die Sanierungsbemühungen seien völlig unzureichend, so NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, die mit dem VDEW und dem VDN verhandelt.


