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badenova entschädigt großzügig
(14. November 2004) - Der Stromausfall im Freiburger Osten und in einigen Umlandgemeinden Anfang September ist kein Verschulden der badenova AG. Dies belegt ein unabhängiges Gutachten des TÜV. Trotzdem hat sich der Vorstand der badenova entschlossen, eine Kulanzregelung anzuwenden und einen Teil der Schäden zu erstatten.
Insgesamt will der Regionalversorger rund 180 000 Euro auszahlen, badenova erstattet an Privatkunden 50% aller nicht von einer Versicherung abgedeckten Rechnungsbeträge, bei Gewerbekunden sind es 40%. Die gesamte schriftlich eingereichte Schadenssumme liegt bei rund 570 000 Euro, wobei bei Privatkunden fast 80% der Schäden unter der Grenze von 500 Euro liegen, manche sogar unter 10 Euro.
Die höchsten Schäden wurden von gewerblichen Kunden gemeldet, in Einzelfallen sogar bis über 35 000 Euro. Grund: In der Folge der rund zwei Minuten dauernden Überspannung war es zu Schäden an elektrischen Geräten gekommen. Insbesondere Geräte mit empfindlichen Steuerungschips gaben ihren Dienst auf.
badenova registrierte nach der Strompanne eine Flut von Anrufen, Die "Krisenmannschaft" aus Kundenbetreuern, Versicherungsexperten und Technikern musste mehr als 2000 Anrufe kanalisieren, darunter waren über 1000 Kunden, die Schäden anmeldeten.


