Inhalt
Kalifornien spart vier Kernkraftwerke
Zwischen 3.000 und 5.000 Megawatt elektrischer Leistung haben
Kaliforniens Stromverbraucher gespart und damit neuerliche
Blackouts im Sommer verhindert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie
des Lawrence Berkley National Labaratory.
Für den Sommer 2001 hatten Experten Blackouts von 250 Stunden
vorhergesagt, deren Kosten zwischen 2 und 20 Milliarden Dollar
liegen würden. Im Sommer gab es dann aber keinen einzigen
Blackout. Sechs Faktoren verhinderten einen Blackout:
Öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema durch
Berichterstattung in den Medien, Anstieg der Strom- und Gaspreise,
Stromsparprogramme der Stromversorger, das 20/20-Programm,
geschicktes Lastmanagement, andere Einsparprogramme. Im Kern haben
die Einsparungen der Verbraucher den Verbrauch im entscheidenden
Maße vermindert.
Das 20/20-Programm gewährt den Verbrauchern einen staatlichen
Zuschuss von 20% ihrer Stromrechnung, wenn der Verbrauch um
mindestens 20% reduziert wird (nähere Information über
untenstehenden Link). Die Spitzenlast des Stromnetzes können
sich Verbraucher ständig im Internet ansehen - in Deutschland
gilt die Netzlast als gut gehütetes Betriebsgeheimnis, nur die
jährliche Maximallast wird mit mehrmonatiger Verzögerung
veröffentlicht.
Im Internet gibt es anregende Einspartipps vom Staat: http://savepower.lbl.gov


