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Kraftwerksneubau
Gasgeben zur Energiewende
(18. Oktober 2011) Neue, unflexible Kohlenkraftwerke, wie sie RWE und die Mibrag derzeit planten, seien auch nach dem Atomausstieg nicht zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit notwendig, der Bedarf an Backup-Kraftwerken für den Übergang ins regenerative Zeitalter könne voll durch neue Gaskraftwerke gedeckt werden, so das Ergebnis einer vom Umweltbündnis klima-allianz deutschland beim arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik in Auftrag gegebenen Studie.
In den nächsten zehn Jahren würden 3 GW zusätzlicher Kapazität benötigt, um die Abdeckung der maximalen Last jederzeit sicherzustellen. In den darauffolgenden fünf Jahren müssen dann 5 bis 10 GW zugebaut werden, je nachdem, wie hoch der Anteil des gesicherten Ökostromimports ausfällt.
Mittelfristig bis 2030 bestehe ein Bedarf von knapp 7 GW zusätzlicher Leistung, ohne Import steige er auf mehr als 11 GW. Gaskraftwerke seien die beste und kostengünstigste Option, um den Backup auf dem Weg zu 100% Ökostrom sicherzustellen, wobei sie eine Ergänzung der erneuerbaren Energien bilden sollten und nicht umgekehrt, so die Studie.
Sie sollten also immer dann betrieben werden, wenn Strom aus Windkraft und Photovoltaik nicht zur Verfügung stehe.
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