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RWE baut in 15 Jahren für 12 Mrd. Euro neue Kraftwerke
(20. September 2005) Der Vorstand der RWE AG hat sich für den Bau eines neuen Kraftwerks in Neurath bei Grevenbroich entschieden. Das 2,2 Mrd Euro teure Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik (BoA) wird als Doppelblock mit insgesamt 2100 MW am bestehenden Kraftwerksstandort errichtet und soll Ende 2009 ans Netz. Die BoA-Technologie, die seit 2001 im Kraftwerk Niederaußem eingesetzt wird, steigert den Wirkungsgrad der Braunkohleverstromung auf über 43%. Durch die neuen Blöcke in Neurath können die CO2-Emissionen im Vergleich zu bestehenden Kraftwerken gleicher Leistung um jährlich rund 30% oder bis zu 6 Mio t reduziert werden. Die Braunkohle kommt aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler.
Insgesamt will RWE in den kommenden 15 Jahren rund 12 Mrd Euro in seine deutschen Kraftwerke investieren. Neurath ist dabei die größte Investition. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement begrüßte die Entscheidung als Bekenntnis zum Energiestandort Deutschland und Bestätigung des neuen EnWG.


