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EnBW steigt bei EWE ein
(25. Juli 2009) Die Energie Baden-Württemberg (EnBW), Karlsruhe, ist bei der Oldenburger EWE AG eingestiegen und hat für rund 2 Mrd Euro 26% der Aktien übernommen. Nun würden Gespräche über gemeinsame Projekte aufgenommen, hieß es.
Ein gemeinsames Ziel sei, die Aktivitäten mit erneuerbaren Energien zu konzentrieren und auszubauen. Zudem würden gemeinsame Geschäftsfelder in Polen und in der Türkei aufgebaut.
Von EWE könne man von der Erfahrung bei der Erdgasspeicherung profitieren und zudem auch auf Erkenntnisse aus dem Offshore-Testpark "alpha ventus" zurückgreifen, so die EnBW. Das Bundeskartellamt hatte der Verbindung Anfang Juli zugestimmt. Der Bund der Energieverbraucher lehnt die Übernahme ab, weil sie die Macht der vier Energiekonzerne weiter ausweitet und den Wettbewerb deshalb schwächt. "Das Kartellamt hätte das nie zulassen dürfen", kommentiert der Vereinsvorsitzende Aribert Peters. Bereits in den vergangenen Jahren hatten Fusionen die Übermacht der vier Großen verstärkt und den Wettbewerb geschwächt.



