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LichtBlick
Startschuss für LichtBlick-Kraftwerke
(31. Dezember 2010) Mit einigen Monaten Verzögerung startet der Autobauer VW nun im Motorenwerk Salzgitter die Serienproduktion der Zwei-Liter-Gasmotoren "EcoBlue" für kleine Energieanlagen für Firmen, Praxen, größere Wohnhäuser sowie Schulen und Kirchen. Die Gasmotoren haben sich bereits in den Modellen Touran und Caddy bewährt. Die Partnerschaft mit LichtBlick passe in die Strategie, Beschäftigungsfelder im automobilnahen Bereich aufzubauen, hieß es von VW.
Die "ZuhauseKraftwerke" der Hamburger LichtBlick AG sind gasbetriebene BHKW, die 19 kW elektrisch leisten. LichtBlick hatte im September 2009 angekündigt, mit dem Autobauer Kraftwerke für zuhause anzubieten, die sich virtuell zu einem Gaskraftwerk mit einer Kapazität von zwei KKW vernetzen lassen. Lichtblick verkauft den erzeugten "Schwarm-Strom" am Markt, um schnell die volatile Erzeugung aus Wind und Sonne auszugleichen.
Voraussetzung für ein ZuhauseKraftwerk ist ein Wärmebedarf von mindestens 40.000 kWh im Jahr. Die Anlage bleibt im Eigentum von LichtBlick. Die Kunden mieten das Gerät, zahlen einmalig 5000 Euro und schließen mit LichtBlick einen Wärmeliefervertrag. Sie bekommen eine sparsame Gasheizung samt Wärmespeicher für Heizung und Warmwasser. LichtBlick kümmert sich um den Ausbau der alten Gasheizung, den Einbau des Kraftwerks sowie Service, Wartung und Reparaturen.
LichtBlick hat die ersten Kraftwerke bei Privat- und Gewerbekunden in Hamburg installiert. Zu den ersten Kunden zählt neben privaten Immobilienbesitzern die Hamburger Stadtreinigung. Bis Jahresende wird LichtBlick insgesamt 30 Kraftwerke in der Region installieren. Auch mit der Hamburger Wohnungsbaugesellschaft SAGA GWG und der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten wurden Verträge geschlossen, hier beginnen die Einbauten im Frühjahr 2011.
Nun wolle man die Mini-BHKW in ganz Deutschland anbieten, so das Unternehmen. Der Vertrieb sei bereits in Berlin, Bremen, Essen, Leipzig, Stuttgart sowie in der Region Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter angelaufen. Langfristiges Ziel sei es, bundesweit 100.000 dieser Kraftwerke zu installieren.
LichtBlick verteuert
(21. November 2004) - Die Hamburger LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH erhöht ihren Strompreis für Haushaltskunden zum Jahreswechsel um 4,5% oder 0,90 Cent auf 17,60 Cent pro kWh bei konstant 6,90 Euro monatlichem Grundpreis. Als Grund nennt sie die gestiegenen Kosten bei der Durchleitung und im Stromgroßhandel.
Mit der Preiserhöhung bleibe man unter dem, was die etablierte Konkurrenz angekündigt habe, so das Unternehmen, das bundesweit 150 000 Haushalte mit Ökostrom versorgt. Das allgemeine Marktpreisniveau steige zum Jahreswechsel um 5% bis 7%.
Vattenfall Europe Transmission, der Betreiber des Höchstspannungsnetzes in den neuen Bundesländern, Berlin und Hamburg, werde die Netzentgelte zum Jahreswechsel um 20% anheben. Dies schlage mit 0,3 Cent pro kWh auf die Endkundenpreise in den genannten Regionen durch.
Auch die zur EnBW gehörende Natur Energie AG aus Grenzach-Whylen hebt ihre Preise für Haushaltskunden um 6,2% auf 18,40 Cent je kWh an. Greenpeace Energy bleibt bei den bisherigen 18,40 Cent je kWh.
Die Anbieter kaufen den Strom meist im Ausland, da regenerativer Strom aus deutscher Herstellung zumeist eine EEG-Förderung erhält und deshalb nicht noch einmal als Ökostrom verkauft werden darf. Der Anteil des als "Grünstrom" vermarkteten Stroms am deutschen Stromverbrauch beträgt deshalb nur rund 0,5%.



