Die RWE AG, Essen, verbuchte 2011 Rückgänge

RWE büßt ein

(27. März 2012) Die RWE AG, Essen, verbuchte 2011 Rückgänge: Der Konzernumsatz sank um 3% auf 51,7 Mrd Euro, das betriebliche Ergebnis um 24% auf 5,8 Mrd Euro. Das für die Dividendenberechnung entscheidende nachhaltige Nettoergebnis erreichte 2,5 Mrd Euro und lag so 34% unterm Vorjahreswert. Das betriebliche Ergebnis des Unternehmensbereichs Deutschland lag mit 4,2 Mrd Euro um 25% unter Vorjahr.

Belastend seien die KKW-Stilllegung, die hohen Gaspreise und die niedrigen Margen in der Stromerzeugung gewesen, so Vorstandschef Jürgen Großmann. Allein die Entscheidungen der Regierung zur Kernenergie hätten einen negativen Ergebniseffekt von deutlich mehr als 1 Mrd Euro gehabt.

Man habe die nötigen Maßnahmen eingeleitet, um die Talsohle zügig zu durchschreiten und werde 2012 und 2013 das betriebliche Ergebnis von 2011 erreichen, hieß es. Diese Prognose berücksichtigt bereits die Ergebniseffekte aus dem laufenden Desinvestitionsprogramm.

Für 2013 und 2014 hat sich RWE ein neues Kostensenkungziel gesetzt. Das Gesamtvolumen liegt nun bei 1 Mrd Euro, drei Viertel davon sollen schon 2013 realisiert werden. Bis Ende 2013 werden außerdem Assets von bis zu 7 Mrd Euro verkauft.

Die Stromerzeugung ging 2011 gegenüber 2010 um 9% auf 205,7 Mrd kWh zurück, der Stromabsatz an externe Kunden um 5% auf 294,6 Mrd kWh. Die Gaslieferungen verringert sich um 19% auf 322,2 Mrd kWh.

letzte Änderung: 26.03.2015