Yello in Schwarz Die Kölner EnBW-Tochter Yello GmbH hat früher als geplant die Gewinnzone erreicht

Yello in Schwarz

(6. Juli 2004) - Die Kölner EnBW-Tochter Yello GmbH hat früher als geplant die Gewinnzone erreicht. Yello habe zum 30. Juni erstmals einen kleinen Gewinn erzielt, so EnBW-Vorstandschef Utz Claassen. Ursprünglich hatte er für 2005 schwarze Zahlen bei Yello in Aussicht gestellt.

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Yello habe im Laufe der Jahre rund 700 Mio. Euro Verluste angehäuft, so Claassen. Dazu beigetragen hätten unter anderem hohe Marketingkosten im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich und die Tatsache, dass für Yello der Strom teurer eingekauft worden sei, als er weiterverkauft wurde.

Mittlerweile habe die EnBW die Yello-Preise erhöht und das bundesweit einheitliche Preismodell aufgegeben. Zudem seien die Marketing- und Personalkosten drastisch gesenkt worden. Prognosen fürs Gesamtjahr wollte Claassen nicht geben.

letzte Änderung: 02.03.2017