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Ein Prozent der E.on-Gewinne den Energieverbrauchern spenden
Der Bund der Energieverbraucher hat heute E.on öffentlich aufgefordert, ein Prozent seines Gewinns als Zeichen des guten Willens an den Bund der Energieverbraucher zu spenden.
(11. März 2004) Die Gewinne seien Unrechtsgewinne, erklärte der Verein. Die Fusion E.on-Ruhrgas sei ebenso rechtswidrig wie die Erhöhung der Strompreise und der Netznutzungsentgelte, die gegen das Kartellrecht verstiessen. Ungerechtfertigte Bereicherung lasse sich aber in Millionen von Einzelfällen kaum rechtlich verfolgen. "E.on sollte als Zeichen des Friedens, der Versöhnung und des guten Willens gebenüber den Verbrauchern ein Prozent seines Gewinns an die einzige Interessenvertretung privater Energieverbraucher spenden", erklärte der Vorsitzende Dr. Aribert Peters in Bonn. Die gespendeten Gelder würden zur Erhöhung der Energieeffizienz und Verbraucheraufklärung eingesetzt, versprach Dr. Peters.

Der E.ON-Konzern erhöhte 2003 seinen Umsatz um 27% auf knapp 46,4 Mrd Euro. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 20% auf knapp 4,6 Mrd Euro, das Ebit um 34% auf gut 6,2 Mrd Euro und der Konzernüberschuss um 67% auf gut 4,6 Mrd Euro. Das Unternehmen liegt damit in allen Kennzahlen über den Analystenschätzungen. Zurückzuführen ist der Erfolg auf operative Verbesserungen im Kerngeschäft, die Konsolidierung von Powergen und Ruhrgas und hohe Veräußerungsgewinne.
Der Hauptversammlung wird eine um 14% auf 2 Euro je Aktie angehobene Dividende vorgeschlagen. Mit der fünften Dividendenerhöhung in Folge schüttet das Unternehmen insgesamt 1,3 Mrd Euro an die Aktionäre aus. Die Kapitalrendite stieg von 9,2 auf 9,9% und liegt damit über den Kapitalkosten von 9,5% vor Steuern. E.ON senkte die Kosten letztes Jahr um 270 Mio Euro und realisierte damit mehr als ein Viertel der im On.top-Programm angekündigten Effizienzsteigerungen um 1 Mrd Euro bis 2006. Fürs laufende Jahr erwartet der Konzern weitere operative Verbesserungen. Der Überschuss wird aber nach Unternehmensaussagen das 2003er Niveau nicht wieder erreichen, da keine vergleichbaren Buchgewinne erwartet werden.
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