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7,3 Milliarden Euro Überschuss
(10. März 2006) Der Düsseldorfer E.ON-Konzern steigerte 2005 seinen Umsatz um 21% auf 56,4 Mrd Euro. Das Ebit stieg wegen höherer Strom- und Gaspreise um 8% auf 7,3 Mrd Euro. Der Konzernüberschuss nahm aufgrund der hohen Buchgewinne aus den Verkäufen von Viterra und Ruhrgas Industries um 71% auf 7,4 Mrd Euro zu.
Der Hauptversammlung wird Anfang Mai eine Dividende von 7 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie vorgeschlagen, inklusive 4,25 Euro Sonderdividende aus dem Verkauf der Degussa-Beteiligung. Für 2006 sei mit einem leicht höheren Ebit zu rechnen, so das Unternehmen, der von Verkäufen geprägte Konzernüberschuss werde jedoch nicht wieder erreicht. 2005 sei der Umbau von E.ON zum reinen Energieunternehmen erfolgreich abgeschlossen worden, resümierte Vorstandschef Wulf Bernotat. Mit dem Übernahmeangebot für Endesa wolle man den entscheidenden nächsten Schritt machen. Die dazu notwendige Basis sei erarbeitet, E.ON sei wirtschaftlich kerngesund, habe eine stimmige, überzeugende Strategie und sei in den Märkten sehr gut positioniert. Bernotat ist optimistisch, die Übernahme trotz politischer Widerstände erfolgreich abschließen zu können. E.ON sei fest entschlossen, "ein neues Kapitel der E.ON-Story zu schreiben". Man habe ein attraktives Angebot vorgelegt und die unternehmerischen Perspektiven, die Endesa mit E.ON habe, seien ausgesprochen gut. Das Angebot von 29,1 Mrd Euro in bar werde nicht erhöht, so Bernotat. Er erwarte, dass 60% bis 70% der Aktionäre das Angebot annehmen und setzt außerdem auf den Einfluss der EU-Kommission, die Madrid wegen ihrer Schutzmaßnahmen kritisiert. Die Finanzierung steht: E.ON erhielt diese Woche eine Kreditlinie von 32 Mrd Euro und unterzeichnete eine entsprechende Vereinbarung mit der Citigroup, JP Morgan, der Deutschen Bank und HSBC.


