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E.ON-Gewinn steigt um neun Prozent: Geld der Kunden
(6. März 2008) Der größte deutsche Energiekonzern E.ON hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn deutlich gesteigert ist auf ungebremstem Wachstumskurs. Der bereinigte Konzernüberschuss legte um neun Prozent auf 5,1 Mrd. Euro zu.
Der Bund der Energieverbraucher sieht sich in seinem Verdacht bestätigt, dass die Preiserhöhungen des vergangenen Jahres der Gewinnsteigerung dienten und weit über den gestiegenen Kosten lag. Das hatte E.on in der Vergangenheit stets abgestritten.
Der Vereinvorsitzende Peters kommentierte den Gewinnzuwachs: "E.on hat seine Millionen Kunden belogen und hat ihnen zuviel Geld für Strom und Gas aus der Tasche geholt. Die Konzernchefs sollten sich dafür schämen, anstatt mit den Gewinnzuwächsen zu prahlen. Für diese Räuberei werden sie mit Millionengehältern belohnt: Chef Bernotat bekommt 2007 eine Vergütung von 5.3 Millionen Euro, Vizechef Teyssen 3,3 Millionen Euro. Die Aktionäre können sich auch freuen, denn im vergangenen Jahr stieg der Wert der E.on Aktion um 42 Prozent. Nur bei den Millionen Kunden, die dies zu bezahlen haben, kommt keine rechte Freude auf. Es ist eine Sache des Anstands, den Verbrauchern das zuviel verlangte Geld umgehend zurückzuerstatten". Die Verbraucher sollten alle ihre Rechte nutzen, um sich gegen die überhöhten Preise wirksam zu wehren.


