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Kartellamt: Konzerne sollen Stadtwerke-Anteile verkaufen
(11. Dezember 207) - Das Bundeskartellamt fordert, dass die
großen Energiekonzerne ihre Beteiligungen an Stadtwerken und
Regionalversorgern verringern. "Wir brauchen eine Obergrenze
für den zulässigen Verflechtungsgrad", erklärte
Kartellamts-Chef Bernhard Heitzer in der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung. Der hohe Beteiligungsbesitz der Energiekonzerne sei eines
der größten Hindernisse für mehr Wettbewerb auf den
Endkundenmärkten. Die Abtrennung des Beteiligungsbesitzes sei
der schnellste Weg, um die strukturellen Voraussetzungen auf den
Energiemärkten zu verbessern. Käufer für die
Beteiligungen zu finden sei kein Problem. So habe es 17
Interessenten bei der Teilprivatisierung der Stadtwerke Leipzig
gegeben. (ZfK)


