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Pressemitteilung vom Bund der Energieverbraucher e.V.
Täglich sieben Euro Energiekosten
700 Euro lassen sich leicht sparen
(27. April 2012) Der Internet-Tarifrechner Verivox hat in einem aktuellen Bericht (Energiemarktreport 2011/2012) bundesweit die Strom- und Gastarife aller Anbieter untersucht und verglichen. Für Strom und Gas zusammen müssen Verbraucher in der Grundversorgung im Schnitt 2.500 Euro aufbringen, das sind täglich sieben Euro. Noch rund 40 Prozent aller Verbraucher sind in diesem Tarif. Durch einen Anbieterwechsel lassen sich die Kosten um rund 700 Euro auf 1.800 Euro senken. Dadurch kann man täglich zwei Euro sparen. Von Tarifen mit Vorauskasse rät der Bund der Energieverbraucher entschieden ab, weil diese Tarife oft nicht kostendeckend kalkuliert sind und teure Überraschungen wie zum Beispiel saftige Preiserhöhungen absehbar sind.
Die Strompreise in der Grundversorgung haben sich im Jahr 2012 bei einem Bezug von 4.000 kWh Strom jährlich von 1.017 auf 1045 Euro gegenüber dem Jahr 2011 nur geringfügig erhöht. Wer in den günstigsten Tarif seines Grundversorgers wechselt, spart rund 100 Euro im Bundesdurchschnitt. Fast 300 Euro spart man gegenüber der Grundversorgung durch einen Wechsel des Versorgers (771 Euro). Wer gar sich auf das Risiko einer Vorauszahlung einlässt, spart fast 400 Euro im Jahr. Alle Verbraucherschützer raten allerdings von solchen Tarifen entschieden ab. Rund 700.000 ehemalige Kunden von Teldafax haben am eigenen Leib erfahren müssen, dass Schnäppchen am Ende teuer werden können.
Verivox hat auch die Marge der Versorger ausgerechnet, indem vom Bruttostrompreis des Verbrauchers alle Steuern, Gebühren und die Netzentgelte abgezogen werden. Mit dieser Marge muss die Strombeschaffung (bei einer Lieferung von 4.000 kWh jährlich mindestens 180 Euro), die EEG-Umlage (141 Euro) und die Kosten des Vertriebs und der Kundenbetreuung abgedeckt werden. Die Marge beträgt im Tarif der Grundversorgung durchschnittlich 492 Euro, beim günstigsten Tarif mit Vorauskasse dagegen nur 89 Euro. Hier wird deutlich, dass günstige Vorauskassetarife nicht kostendeckend kalkuliert sind.
Immer weniger Stromkunden entscheiden sich für einen Vorauskassetarif. Die Teldafax-Pleite hat gezeigt, dass die Warnungen der Verbraucherschützer wohlbegründet waren. Im Jahr 2009 entschieden sich noch 22 Prozent aller Kunden für Vorauskasse-Tarife, im Jahr 2011 waren es nur noch zehn Prozent. Auch für Tarife mit Kaution entschieden sich im Jahr 2011 nur noch ein Prozent aller Verbraucher. Für einen Tarif mit Preisgarantie haben sich dagegen 72 Prozent aller Verbraucher entschieden.
Für die Gasversorgung waren im Jahr 2011 durchschnittlich 1.370 Euro auszugeben: In der Grundversorgung und einen jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh. Im Jahr 2012 stieg dieser Betrag auf 1.460 Euro. Durch den Wechsel in den günstigsten Tarif des Grundversorgers sinkt dieser Betrag auf rund 1.300 Euro. Wechselt man zu einem anderen Anbieter ohne Vorauskasse, dann reduziert sich der Preis gar auf 1.026 Euro. Mit Vorauskasse kostet das Gas sogar nur 723 Euro jährlich.
Auch beim Gas ist die von Verivox ermittelte durchschnittliche Marge aufschlussreich. Die Differenz zwischen Bruttogaspreis und sämtlichen Abgaben und Steuern beträgt für die Grundversorgung 830 Euro, beim günstigsten Angebot mit Vorauskasse dagegen laut Verivox nur 196 Euro. Legt man durchschnittliche Gasbeschaffungspreise zugrunde, dann macht der Versorger mit einem solchen Angebot ein Minus von rund 400 Euro jährlich. Derartige Angebote sind also nicht kostendeckend kalkuliert und wer sich für ein solches Angebot entscheidet, muß mit unliebsamen und teuren Überraschungen rechnen.
Auch bei Gas entschieden sich 2011 nur elf Prozent aller Verbraucher für einen Vorauskasse-Tarif. Tarife mit Kaution wurden 2009 noch von 14 Prozent aller Kunden gewählt, im Jahr 2011 nur noch von 1,6 Prozent.
Die Schnäppchenfalle
Je günstiger das Angebot, desto schneller sollte man zugreifen? Nicht unbedingt: Wenn Energieanbieter Strom nachweislich unter ihrem Einkaufspreis verkaufen, sollten beim Verbraucher alle Alarmglocken schrillen. Solche Angebote sind eher ein Fall für Aufsichtsbehörden und Verbraucherschützer.
(09. Dezember 2011) Wie gefährlich Billigstromanbieter sein können, haben rund 800.000 Teldafax-Kunden vor kurzem am eigenen Leib erfahren müssen. Die Unternehmensberatung A.T. Kearney GmbH hat aktuelle Daten zum Strommarkt analysiert. Danach locken Strom-Discounter wie Flexstrom, Hitstrom, Priostrom, Energy2day und Stromio zahlreiche Neukunden vor allem durch scheinbar hohe Preisvorteile auf Online-Vergleichsportalen.
Die Analyse der Endkundenpreise der Billiganbieter zeigt, dass die Anbieter schon vor Abzug der internen Vertriebskosten eine negative Rohmarge haben, also mehr für Steuern/Abgaben, Netzentgelt und Energiebeschaffungskosten kalkulieren müssen, als die Endkunden zahlen.
Die Studie von A.T. Kearney rechnet aus, welche Rohmarge einem Billiganbieter verbleibt, wenn vom Endkundenpreis Steuern, Abgaben, Netzentgelte und Strombezugskosten abgezogen werden: 0 bis Minus 40 Euro.
Experten rechnen mit weiteren Marktbereinigung im Discountsegment, wenn die Anbieter nicht bald auf nachhaltig profitable Tarifmodelle umstellen. Die Discountanbieter geraten noch stärker unter Druck, wenn die Großhandelsmarktpreise für Strom – wie gegenwärtig absehbar – steigen. Hintergrund sind die oft kurzfristige Beschaffungsstrategien von Billiganbietern, die sie dann teuer zu stehen kommen. Langfristige Einkaufsplanungen etablierter Anbieter dagegen stabilisieren die Preise.
Vergleichsportale im Zwielicht
Die Studie weist darauf hin, dass sich die Geschäftsmodelle von Discountanbietern und Preisvergleichsportalen gegenseitig unterstützen: Die Preisportale kassieren häufig Provision von den aufgeführten Unternehmen und profitieren daher von hohen Wechselraten. Viele Internetportale wählen die Voreinstellungen für den Tarifvergleich daher so, dass sich möglichst eine hohe Preisdifferenz zwischen den Angeboten ergibt. So berechnen die Computerprogramme häufig einen einmaligen hohen Bonus von über 200 Euro für das erste Lieferjahr mit ein, obwohl der dauerhafte Preisvorteil nur einen Bruchteil dieser Summe beträgt. Auch Paketangebote suggerieren Preisvorteile, die den Kunden in der Praxis meist gar nicht zugute kommen.
Miese Geschäftspraktiken
Die negativen Margen bringen die Billiganbieter in eine wirtschaftliche Schieflage, aus der sie sich nach Ansicht des Bundes der Energieverbraucher teilweise durch sehr fragwürdige Geschäftspraktiken zu retten versuchen:
- Die Vertragsbedingungen werden unklar formuliert.
- Der Jahresbonus wird nicht an alle Kunden ausgezahlt.
- Kurz nach Vertragsschluss verkündet der Versorger exorbitante Preiserhöhungen.
- Das Unternehmen bucht häufig ohne Rücksprache deutlich überhöhte Abschlagszahlungen ab.
- Eine zugesicherte Preisgarantie wird in vielen Fällen nicht eingehalten. Kunden, die dies nicht akzeptieren, erhalten die Kündigung.
- Das Unternehmen schaltet Inkassobüros ein, um Verbraucher einzuschüchtern.
- Auf Verbraucherbeschwerden reagiert das Unternehmen einfach nicht.
Die Verbraucherverbände versuchen, durch gezielte Aufklärung und rechtliche Schritte gegen betroffene Versorger vorzugehen. Der Bund der Energieverbraucher wirft der Bundesnetzagentur vor, ihren gesetzlichen Schutzauftrag für Verbraucher zu vernachlässigen.
Trübe Funzel für Billigheimer
Der Bund der Energieverbraucher hat im September 2011 die „Trübe Funzel“ an Flexstrom und Stromio vergeben. Diese beiden Unternehmen sowie die mit ihnen verbundenen Firmen Flexgas und Gas.de zeichnen sich durch außergewöhnlich rüdes Verhalten gegenüber Verbrauchern aus. Im Internet lassen sich zahlreiche Fälle nachverfolgen, wie die beiden „Preisträger“ mit ihren Kunden umspringen.
Wildwuchs im Tarifwald
Die großen Vergleichsportale sind im Zusammenhang mit der Teldafax-Pleite in die Kritik geraten. Ihre Verantwortung im Strommarkt ist unübersehbar geworden. Der Marktführer Verivox fragt seit kurzem immerhin, ob Tarife mit Vorauskasse und Kaution mit angezeigt werden sollen. Paketangebote und Bonustarife erscheinen allerdings immer noch ungefragt. Was notwendig wäre: ein anerkanntes Gütesiegel für Tarifrechner, eine gesetzliche Verpflichtung für Versorger zur Veröffentlichung aller Tarife und Konditionen, ein gesetzliches Verbot des Tarifwildwuchses, die günstigsten Tarife den Ärmsten zugänglich zu machen.
Monitoringbericht 2011
(06. Dezember 2011) Die Bundesnetzagentur hat im „Monitoringbericht 2011“ erstaunliche Fakten über die Entwicklung der Strom- und Gasmärkte zusammengestellt.
Dominanz der vier Großen ungebrochen
Wer meint, dass mit dem Atomausstieg die vier Großkonzerne nun zurückgedrängt würden, irrt sich gewaltig. Ende 2010 verfügten die vier Großen über 77 Prozent der Stromerzeugungskapazitäten und erzeugten 82 Prozent des gesamten Stroms.
Kraftwerksneubauten
Bundesweit befinden sich 13 TWh an konventionellen Kraftwerken im Bau, die voraussichtlich bis 2014 fertig gestellt sein werden. Das sind 13 Prozent der im Dezember verfügbaren nichterneuerbaren Kraftwerkskapazitäten.
Aufgrund des Ausstiegsbeschlusses wurden acht Atomkraftwerke mit einer Leistung von 8,4 GW stillgelegt. Bis 2014 werden insgesamt 12,5 GW an Kraftwerksleistung stillgelegt.
Die bis 2014 stillgelegten Kraftwerke werden bis dahin durch konventionelle Kraftwerksneubauten ersetzt sein.
Für die Kraftwerkskapazitäten südlich Frankfurt/Main ergibt sich allerdings ein Mangel, weil bis 2014 deutlich mehr Kraftwerke stillgelegt als neu erbaut werden.
Strombörse
In Deutschland werden erhebliche Mengen an Strom gehandelt. Die gehandelte Menge ist siebzehnfach höher, als der tatsächliche Stromverbrauch. Bevor also eine Kilowattstunde aus der Steckdose kommt, hat sie zuvor im Schnitt bereits siebzehn mal den Besitzer gewechselt. Die Handelsmenge an der Strombörse machen dabei nur sechs Prozent des gesamten Stromhandels aus und ist damit weiterhin von untergeordneter Bedeutung. Der größte Teil des Handels wird außerhalb der Börse abgewickelt.
Die Strompreise an der Börse lagen 2010 bei 4,5 Ct/kWh (Grundlast) und 5,5 Ct/kWh (Spitzenlast). Die Preisschwankung an der Strombörse ist drastisch gesunken, seit der EEG-Strom an der Börse gehandelt wird und der deutsche und der nordische Markt gekoppelt sind. Die Kopplung des deutschen Stromhandelsgroßmarktes mit Skandinavien gibt es seit 9. November 2009, die Kopplung mit Frankreich und Benelux seit dem 9. November 2010. Seit der Kopplung kann der Strom an der ausländischen Börse gekauft werden, ohne dass der Käufer sich um die Übertragung über die Grenze kümmern muss.
Strompreise für Haushalte
Die Haushaltskundenpreise sind von 2010 auf 2011 um 2,0 Ct auf 25,5 Ct/kWh gestiegen. Dies ist der höchste Preisanstieg seit Beginn der Regulierung. Von diesem Anstieg wurden 1,8 Ct/kWh durch höhere Steuern und Abgaben verursacht.
Allerdings hätte der unternehmerische Preisanteil (Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelt) wegen der gesunkenen Großhandelspreise deutlich sinken können in einer Größenordnung von 1,4 Ct/kWh, also soviel der Anstieg der EEG Umlage ausgemacht hat. Anders als möglich und erwartet ist der untenehmerische Preisanteil jedoch angestiegen: um 0,3 Ct/kWh.
Die Netzagentur hat ausgerechnet, dass die Beschaffungspreise in 2011 um 1,1 Cent/kWh unter den Beschaffungspreisen von 2010 lagen, wenn die Versorger über zwei Jahre im voraus regelmäßig Strombezugsverträge geschlossen. Die Netzagentur hat von den Unternehmen auch die tatsächlichen Beschaffungskosten erfragt. Diese lagen im Durchschnitt um 0,54 ct/kWh (2011) höher als die berechneten Preise und schwankten zwischen fünf und zehn Ct/kWh.
Die von den Unternehmen angegebenen Kosten für Vertrieb und Beschaffungsnebenkosten haben sich zwischen 2009 und 2011 um 0,7 Ct/kWh oder 50 Prozent erhöht.
Der Monitoring-Bericht schreibt: „Die Ursache für den Preisanstieg von 2010 zu 2011 ist nicht so offensichtlich, wie es auf den ersten Blick scheint. Zwar ist ein gewichtiger Grund des Preisanstiegs in den staatlich bedingten Abgaben und Steuern zu finden. Jedoch trägt auch der unternehmerische Anteil für Energiebeschaffung und Vertrieb zum Preisanstieg bei, indem sich dieser trotz einer zu erwartenden Absenkung im Durchschnitt um rund 0,3 Ct/kWh erhöht hat“.
| Haushaltskunden 1. April 2011 | über alle Tarife mengengewichteter Mittelwert |
Anteil am Gesamtpreis in Prozent |
| Nettonetzentgelt | 5,06 | 19,9 |
| Entgelt für Abrechnung | 0,34 | 1,3 |
| Entgelt für Messung | 0,11 | 0,4 |
| Entgelte für Messtellenbetrieb | 0,24 | 0,9 |
| Konzessionsabgabe | 1,65 | 6,5 |
| Umlage nach EEG | 3,49 | 13,7 |
| Umlage nach KWKG | 0,04 | 0,2 |
| Steuern (Strom- und Umsatzsteuer) | 6,11 | 24,0 |
| Energiebeschaffung und Vertrieb (inkl. Marge) | 8,41 | 33,1 |
| Gesamtpreis | 25,45 | 100,0 |
aus Monitoring-Bericht 2011, S. 148, Tabelle 45: Durchschnittliches Einzelhandelspreisniveau für Haushaltskunden (Elektrizität)
Die Kosten der Stromversorgung weisen starke regionale Unterschiede auf. In Thüringen muss am meisten für Strom bezahlt werden.
aus Monitoring-Bericht 2011 S. 41, Abbildung 25: Darstellung des Elektrizitätspreisniveaus von Haushaltskunden in der Grundversorgung 2011
Immer noch werden 84,5 % von Haushaltskunden von ihrem Grundversorger beliefert, allerdings haben 41 % aller Kunden den Vertrag beim Grundversorger gewechselt. Im Jahr 2010 haben 2,7 Mio. Haushalte den Lieferanten gewechselt und 2,2 Mio. Haushalte den Tarif. Zwar ziehen jährlich gut vier Millionen Haushalte um, dabei wählt aber nur rund jeder zehnte Haushalt den Stromanbieter.
Rund 45 Prozent aller gewechselten Haushaltskunden werden von den vier größten Stromlieferanten aquiriert. Trotz zunehmender Zahl von Anbieterwechseln bleibt die lokale Dominanz der jeweiligen Grundversorger erhalten.
Gaspreise
Der Gaspreis für Haushalte betrug am 1. April 2011 in der Grundversorgung im Schnitt 6,64 Ct/kWh. Nach einem Lieferantenwechsel beträgt der Gaspreis nur noch 6,606 Ct/kWh. Nach einem Rückgang im Jahr 2010 sind die Gaspreise zwischen 2011 und 2011 wieder angestiegen. Nur sechs Prozent der Gaskunden werden nicht mehr von ihrem Grundversorger beliefert. Etwa 70 Prozent werden vom Grundversorger mit einem Sondervertrag beliefert.
Strommaste sind über 50 Jahre alt
(2. November 2011) Die Bundesnetzagentur hat einen Bericht über den Zustand der Stromnetze veröffentlicht.
Laut Bericht sind die Höchstspannungsmaste 220 Vol im Schnitt über 50 Jahre alt, (Grafik aus Bericht Seite 33), die ältesten Masten sind sogar über 85 Jahre alt. Zwar sind die 380 kV-Maste mit 37 Jahren deutlich jünger (Stand 2009), jedoch gibt es auch hier Maste, die 70 bis 85 Jahre alt sind. Bei den Transformatoren liegt das Durchschnittsalter bei 32 Jahren. Der Bund der Bund der Energieverbraucher e.V. kritisiert, dass die Netzbetreiber die Netzgelte in Höhe von über 15 Milliarden Euro jährlich zwar von den Verbrauchern verlangen, dafür aber zu wenig in die Erneuerung der Netze investieren.
Der Bericht stellt auch die aktuell in Bau befindlichen neuen Leitungstrassen dar.
Öko macht den Strom zu billig
Ökostrom senkt den Börsenpreis für Strom so weit ab, dass der Bau neuer Gaskraftwerke unwirtschaftlich wird. weiter lesen
Flexstrom: Bundesnetzagentur soll kritisch prüfen
Pressemitteilung vom Bund der Energieverbraucher e.V. vom 12. Juli 2011 weiter lesen
Pressemitteilung vom Bund der Energieverbraucher e.V.
Von Verbrauchern lernen: Vorsicht bei Stromio und Flexstrom
(24. August 2011) Oft sind Kunden nach einem Wechsel des Strom- oder Gasanbieters enttäuscht, weil der neue Anbieter nicht den Erwartungen entspricht oder der Wechsel nicht gut geklappt hat. Andere Verbraucher sollten aus diesen Erfahrungen lernen und Versorger meiden, die eine schlechte Bewertung bekommen haben.
Auf Verivox.de können die Verbraucher, die gerade gewechselt haben, angeben, ob sie noch einmal zu diesem Anbieter wechseln würden.
Zu Mainova beispielsweise würden 84 Prozent der Wechselkunden, die ihre Stimme abgegeben haben, wieder wechseln, zu Goldgas sogar 94 Prozent.
Am anderen Ende der Skala finden sich Flexstrom und Stromio: Zu Flexstrom würden 74 Prozent wieder wechseln, in den letzten sechs Monaten ist dieser Wert sogar auf magere 43 Prozent abgesunken.
Ähnlich schlecht wird Stromio bewertet mit 54 Prozent Kundenkritik wird an der Geschäftspolitik von Stromio- und Gas.de-Geschäftsführer Ömer Varol laut. Viele Verbraucher beschweren sich über falsche Abschlagszahlungen und Abrechnungen und werfen dem Anbieter unsaubere Geschäftspraktiken vor.
Verbraucherkritiken auf reclabox.com zu Stromio
Video: So wechselt man den Anbieter
Vorsicht vor Preisvergleich.de
Der Bund der Energieverbraucher e.V. warnt vor einer versteckten Servicepauschale weiter lesen
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