Feinstaubemissionen: Mit Holz sauber heizen
(16. September 2009) Private Holzfeuerungen tragen rund zehn Prozent zu den gesamten Feinstaubemissionen bei. Das ist das Ergebnis von Messungen des Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TfZ Bayern).
Die Experten nahmen die Feinstaubemissionen von Pelletkessel, Scheitholzkessel, Hackschnitzelkessel, Kachelofeneinsatz und Kaminofen unter die Lupe. Ergebnis: Die Staubemissionen liegen zwischen 20 und 72 mg/Nm3, wobei Pelletkessel den niedrigsten Wert erreichen. Einzelfeuerungen haben doppelt so hohe Feinstaubemissionen wie die Kesselfeuerungen. Alle Feuerungen unterschritten die geltenden Grenzwerte für Feinstaub von 150 mg/Nm3 für einen Zentralheizkessel über 15 Kilowatt Nennleistung.
Die verwendete Holzart hat nur geringen Einfluss auf die Staubemissionen. Dagegen steigen die Feinstaubemissionen mit dem Wassergehalt des verbrannten Holzes dramatisch an: Bei zwölf Prozent Restfeuchte liegen die Staubemissionen eines Scheitholzkessels bei 33 mg/Nm3, bei 31 Prozent bei 414 mg/Nm3. Die Hersteller schreiben einen maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 25 Prozent vor.
