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Neues EEG in Kraft
(3. August 2004) - Am 1. August ist das neue EEG in Kraft getreten. Nach Ansicht des Bundesumweltministeriums bietet es einen verlässlichen Rechtsrahmen für Investitionen in Solarenergie, Wind- und Wasserkraft, Bioenergie und Geothermie. Das EEG sei Motor für Innovationen und erhöhe die Exportchancen für deutsche Technik, so das Ministerium weiter.
Die Mehrkosten für den EEG-Strom, die die Verbraucher über die EEG-Umlage tragen, beliefen sich 2003 auf rund 2 Mrd. Euro. Auch die Folgekosten aus Regelenergie, Reservehaltung von Kraftwerken und Netzausbau reichen die Versorger indirekt über ihre Netznutzungsentgelte weiter. Nach den Berechnungen des Ministeriums kostet die Förderung erneuerbarer Energien einen Durchschnittshaushalt mit nur rund 1 Euro im Monat so viel wie eine Kugel Eis.
Mit dem Gesetz solle der Anteil Erneuerbarer an der gesamten Stromversorgung von derzeit rund 8% bis 2010 auf mindestens 12,5% und bis 2020 auf mindestens 20% steigen. Das EEG gehöre weltweit zu den wirkungsvollsten Klimaschutzinstrumenten, so das Ministerium.
2003 seien infolge des EEG 23 Mio. t CO2 eingespart worden, durch die gesamte Nutzung Erneuerbarer Energien inklusive Strom, Wärme und Treibstoffe insgesamt rund 53 Mio. t 2010 würden per EEG über 40 Mio. t CO2 vermieden und insgesamt 80 Mio. t.
Weitere Informationen und Beurteilungen finden Sie auf unserer EEG-Seite.


