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Verbraucherverbände für Solarförderung
(11. November 2009) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 2. Oktober 2009 mit großer Mehrheit folgenden Beschluss gefasst: „Die Mitglieder des VZBV befürworten das Fördersystem für Erneuerbare Energien nach dem EEG. Das System hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und sollte beibehalten werden.

Die Senkung der Einspeisevergütung muss ständig an aktuelle Entwicklungen angepasst werden". Dem VZBV gehören alle 16 Verbraucherzentralen, der Bund der Energieverbraucher und 25 weitere Verbände an, wie zum Beispiel der Deutsche Mieterbund. Vorangegangen war die öffentliche Forderung des VZBV nach einer sofortigen 30-prozentigen Absenkung der Vergütung für Photovoltaikanlagen und der Aufruf des Bund der Energieverbraucher, an der beschlossenen jährlichen Absenkung der Vergütung von zehn Prozent festzuhalten.
Die von der Bundesregierung geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom von 43 Cent pro kWh um 30% geht am Wählerwillen vorbei. Das ergab eine Umfrage des Nürnberger Immobilienportals Immowelt.de unter 1052 Befragten.
Über zwei Drittel bzw. 69% lehnen die Pläne ab. 51% fordern sogar mehr Solarstrom, 18% halten den Solarstrom längst nicht für etabliert genug, dass man auf staatliche Förderungen verzichten könne. 31% befürworten die Reduktionspläne. Das passiert aus verschiedenen Gründen: 18,5% halten die Sätze für völlig überhöht, 12,5% finden die derzeitigen Fördersätze zu hoch, weil sie den Strom verteuern.



