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BMU zum EEG
(14. Dezember 2011) Die Prognose der Übertragungsnetzbetreiber (ÜBN) zur Entwicklung der EEG-Umlage ergebe ein schiefes Bild, meint das Bundesumweltministerium (BMU). Die Umlage werde in den nächsten beiden Jahren relativ stabil bleiben und höchstens geringfügig ansteigen.
Die ÜBN-Prognose mit einem möglichen Anstieg zwischen 3,66 und 4,74 Cent je kWh liege an der obersten Grenze der Berechnungen und rechne eine Liquiditätsreserve mit ein, von der unklar sei, ob sie weiter nötig sei. Dies bestätige ein Rückblick aufs Vorjahr, so das BMU.
2010 hätten die ÜNB für 2012 eine Umlage zwischen 3,4 und 4,4 Cent je kWh prognostiziert, die tatsächlichen 3,59 Cent je kWh hätten dann am unteren Rand gelegen. Außerdem würden die oberen Zahlen der Prognose einen Anstieg der EEG-Strommenge auf 144 TWh in 2013 zugrundelegen, 80% mehr als 2010.
Ein solches Szenario sei äußerst unwahrscheinlich, so das Ministerium. Ein realistischeres Szenario gehe von einem Anstieg von 100 TWh im Jahr 2011 auf 125 TWh im Jahr 2013 aus. Die EEG-Novelle zum Jahreswechsel nehme die richtigen Weichenstellungen vor, um die Umlage stabil zu halten, so das BMU.



