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Investitionsmotor EEG

(15. Dezember 2008) In einer Studie fürs Bundesumweltministerium berechnete das Institut für neue Energien (IfnE), Teltow, die Auswirkungen der zum 1. Januar 2009 in Kraft tretenden EEG-Novelle. Bei der Umsetzung der Ziele der Bundesregierung würden bis 2030 jährlich zwischen 6 und 8 Mrd Euro investiert.

Trotz des Anstiegs der Ökostromerzeugung von derzeit rund 15% auf rund 30% im Jahr 2020 und rund 50% im Jahr 2030 stiegen die von den Stromkunden aufzubringenden Mehrkosten oder Differenzkosten nur noch bis Mitte des kommenden Jahrzehnts leicht an.

Dann liege die EEG-Umlage von maximal 1,5 Cent je kWh nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von 1,2 Cent je kWh. Der Anteil des EEG am Haushaltsstrompreis werde angesichts weiter steigender Strompreise auf seinem jetzigen Niveau von rund 5,5% bleiben.

Die im EEG angelegte Abschmelzung der Vergütung sowie deutlich steigende Kosten der fossilen Stromerzeugung sorgten dafür, dass Ökostrom zunehmend frei vermarktbar werde und die Mehrkosten des EEG kontinuierlich sinken, so das Gutachten. 2030 liege die EEG-Umlage nur noch bei 0,2 Cent je kWh.

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