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Daten und Statistiken zu erneuerbaren Energien

Daten von Volker Quaschning http://www.volker-quaschning.de/datserv/index.html

 


489.000 Anlagen

(23. Januar 2010) Welche Region liegt in punkto Energiewandel vorn, und wo besteht noch Entwicklungsbedarf? Das zeigt die EnergyMap. Als Basis dient das Ziel, 100 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu decken. In einem Anlagenregister trägt die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie in diesem Projekt alle Erneuerbare-Energie-Anlagen zusammen.

Diese Tabelle ist im Internet frei verfügbar. Sie enthält schon beeindruckende 489.000 Anlagen - inklusive Postleitzahl, Straßenangabe und Leistung. Allerdings kommen die Energieversorger ihrer gesetzlichen
Verpflichtungen zur Veröffentlichung der Anlagedaten kaum nach. Besonders zögerlich zeigt sich dabei E.on.

Umfrage: 800.000 Kollektoranlagen und 300.000 PV-Anlagen installiert

Immer mehr Privathaushalte in Deutschland sichern ihre Primärenergieversorgung mit Solarkollektoren, PV-Anlagen, Wärmepumpen und Holzpelletheizungen. weiter lesen

Erneuerbare im Aufwind

(14. April 2005) - Strom aus Wind und Sonne wird rasch günstiger, weil die Zahl der Anlagen schnell wächst. Die Preise des Windstroms sanken von 1990 bis 2002 von etwa 0,85 Euro/ kWh auf 0,40 Euro/kWh. Die installierte Leistung stieg in diesem Zeitraum um zwei Größenordnungen, von 70 auf 10.000 Megawatt.

Noch deutlicher sichtbar sind sinkende Kosten und steigende Leistung bei der Photovoltaik. Von 1976 bis 2001 fielen die Preise von 70 auf vier US-Dollar je Kilowattstunde. Der Absatz stieg von 0,3 Megawatt auf mehr als 1.000 Megawatt um mehr als drei Größenordnungen.

In doppeltlogarithmischer Darstellung ergeben sich Geraden, die auch als Lernkurven oder progress-ratio (pr) bezeichnet werden. Sie erlauben eine Aussage über die Dynamik der Preissenkung. Beim Wind ergibt sich pr=89 Prozent: der Preis fällt bei verdoppelter Leistung um elf Prozent. Photovoltaik hat eine höhere pr=80 Prozent: Der Preis sinkt bei Verdoppelung um 20 Prozent.

Quelle: ISET-Jahresbericht 2003

Wind frischt auf

(15. März 2004) - Im Jahr 2003 haben Deutschlands Windmühlen 18,63 Terawattstunden ins Netz gespeist, ein deutlicher Zuwachs gegenüber 15,86 Terawattstunden im Vorjahr und 10,5 Terawattstunden im Jahr 2001. Das sind mehr als zehn Prozent des Stromverbrauchs von Privathaushalten (134 Terawattstunden 2001) und drei Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs.

Dieser Zuwachs ist erstaunlich, denn das Jahr 2003 war um 20 Prozent windschwächer als der Durchschnitt der vergangenen 13 Jahre. Windschwache Standorte hatten gar 28 Prozent weniger Wind. Wasserkraft lieferte 20,4 Terawattstunden, Biomasse und Müllkraftwerke 5,6 Terawattstunden und Photovoltaikanlagen 0,3 Terawattstunden. Die Stromproduktion aus Photovoltaik nahm um 50 Prozent zu.

Insgesamt lieferten die Erneuerbaren im Jahr 2003 45 Terawattstunden - das sind acht Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs. Die gesamte in Deutschland installierte Windkraftleistung wuchs im Jahr 2003 um 22 Prozent auf insgesamt 14.609 Megawatt. Die Zahl der Windkraftanlagen betrug damit 15.387. Auf je 13 Quadratkilometer landwirtschaftlicher Fläche entfällt damit in Deutschland im Durchschnitt ein Windkraftwerk.

Im Schnitt arbeiteten alle Windkraftanlagen während 17 Prozent des Jahres mit voller Leistung. Der Verband der Netzbetreiber hatte mit sehr viel mehr Windkraftstrom gerechnet, nämlich mit 21,5 Terawattstunden. Entsprechend hoch fiel die Umlage für die Windenergie bei allen Stromkunden aus. Die um 15 Prozent zu hohe Umlage haben die Stromversorger ohne Genehmigung und ohne jede Leistung einbehalten.

Der Bundesverband Windenergie will dagegen bei den Preisaufsichtsbehörden Beschwerde einlegen. 2002 arbeiteten rund 135.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien, davon 50.000 im Biomasse- und 40.000 im Windenergiesektor, so eine Antwort der Bundesregierung auf eine Oppositionsanfrage.




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