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Umfrage: 800.000 Kollektoranlagen und 300.000 PV-Anlagen installiert
(25. Februar 2008) Immer mehr Privathaushalte in Deutschland sichern ihre Primärenergieversorgung mit Solarkollektoren, PV-Anlagen, Wärmepumpen und Holzpelletheizungen.
Nach einer Umfrage zum Energieverbrauch privater Haushalte, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RW), Essen, und vom forsa-Institut Ende 2006 unter mehr als 80.000 Haushalte per Telefon durchgeführt wurde, waren 2006 rund 800.000 Solarkollektoren installiert. Damit wurde in 4,9% aller bewohnten Gebäude solar geheizt oder Warmwasser bereitet.
Photovoltaikanlagen erreichten einen Anteil von 1,8%, was knapp 300.000 Anlagen entspricht. 2,4% bzw. etwa 400.000 der bewohnten Gebäude waren mit Wärmepumpen ausgerüstet, 2,2% bzw. 370.000 verfügten über Pelletheizungen.
Damit nahm die Nutzung von Solarkollektoren privater Haushalte seit Anfang 2005 von 4,4% auf 4,9% zu. Wärmepumpen verzeichneten einen Anstieg von 2,1% auf 2,3%. Photovoltaikanlagen verdoppelten ihren Anteil von 0,9% auf 1,8% und Holzpelletheizungen legten von 0,5% auf 2,2% zu.
Die konventionellen Energieträger Erdgas und Heizöl leisten mit 36,7% bzw. 27,9% immer noch den weitaus größten Beitrag zur Energieversorgung der Haushalte, mit sehr deutlichem Abstand gefolgt von Strom mit einen Anteil von 18,3%.
Bei den erneuerbaren Energieträgern dominieren Holz und Holzprodukte in Form von Pellets, Hackschnitzeln, Briketts und vor allem Stückholz. Sie erreichen zusammen einen Anteil von 8,7% am Energieverbrauch deutscher Privathaushalte.
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