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News zur Geothermie
Digitaler Geothermie-Atlas
(2. September 2011) 99 Prozent der Erde sind über tausend Grad heiß. Und das restliche Prozent ist zu 99 Prozent über 100 Grad warm. Aber wo ist es besonders warm in der Tiefe? Diese Frage beantwortet das Geothermische Informationssystem (GeotIS), das übers Internet einen Zugang zu Daten über geothermische Potenziale und Standorte in Deutschland bietet. Das Projektinfo ist kostenfrei unter www.bine.info erhältlich.
Mit dem GeotIS bekommen Planer, Investoren, Verwaltungen und Versicherungen Daten für Standortgutachten, die die Beurteilung des Fündigkeitsrisikos und der Wirtschaftlichkeit leichter machen. Das System bietet verschiedene interaktive Kartenformate, vertikale und horizontale Schnitte, Tabellen und Möglichkeiten zum Datenexport. Der Datenbestand umfasst bisher bereits geothermisch genutzte Regionen wie das norddeutsche Becken, das süddeutsche Molassebecken und den Oberrheingraben.
Koordiniert wird das GeotIS vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik in Hannover, Partner sind die geologischen Dienste der Bundesländer, die FU Berlin, die Geothermie Neubrandenburg GmbH und der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung.


