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Erneuerbare
Wind frischt auf
(12. Februar 2004) - Im Jahr 2003 haben Deutschlands
Windmühlen 18,63 TWh ins Netz gespeist, ein deutlicher Zuwachs
gegenüber 15,86 TWh im Vorjahr und 10,5 TWh im Jahr 2001. .
Das ist mehr als zehn Prozent des Stromverbrauchs von
Privathaushalten (134 TWh 2001) und drei Prozent des gesamten
deutschen Stromverbrauchs. Der Zuwachs ist erstaunlich. Denn das
Jahr 2003 war um 20 Prozent windschwächer als der Durchschnitt
der vergangenen 13 Jahre. Windschwache Standorte hatten gar 28
weniger Wind.
Wasserkraft lieferte 20,4 TWh, Biomasse und Müllkraftwerke 5,6
TWh und Photovoltaikanlagen 0,3 TWh. Die Stromproduktion aus
Photovoltaik nahm um 50 Prozent zu. Insgesamt lieferten die
Erneuerbaren im Jahr 2003 45 TWh - das sind acht Prozent des
gesamten deutschen Stromverbrauchs.
Die gesamte in Deutschland installierte Windkraftleistung wuchs im
Jahr 2003 um 22 Prozent auf insgesamt 14.609 MW. Die Zahl der
Windkraftanlagen betrug damit 15.3878. Auf je 13 Quadratkilometer
landwirtschaftlicher Fläche entfällt damit in Deutschland
im Durchschnitt ein Windkraftwerk. Im Schnitt arbeiteten die alle
Windkraftanlagen während 17 Prozent des Jahres mit voller
Leistung.
Der Verband der Netzbetreiber hatte mit sehr viel mehr
WIndkraftstrom gerechnet, nämlich mit 21,5 TWh. Entsprechend
hoch fiel die Umlage für die WIndenergie bei allen Stromkunden
aus. Die um 15 Prozent zu hohe Umlage haben die Stromversorger ohne
Genehmigung und ohne jede Leistung einbehalten. Der Bundesverband
WIndenergie will dagegen bei den Preisaufsichtsbehörden
Beschwerde einlegen.


