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Mehr Erneuerbare
(23. Januar 2006) Strom aus erneuerbaren Energien könne bei vertretbaren Kosten 2020 ein Viertel der deutschen Stromversorgung decken und mit 110 Mio t doppelt so viel CO2 einsparen wie heute, ergab eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie und des Zentrums für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), die das Bundesumweltministerium vorstellte. Erneuerbare könnten unter den Bedingungen des EEG zu einer tragenden Säule im deutschen Strommarkt werden und den sinkenden Anteil der Kernenergie auffangen. Sie würden ihre Position weiter ausbauen, mit positiven Auswirkungen für die Unabhängigkeit der deutschen Energieversorgung, Umwelt- und Klimaschutz und nicht zuletzt als Innovationsträger der deutschen Wirtschaft, so Umweltminister Sigmar Gabriel. Das mit dem Ausbau der Stromerzeugung aus Biomasse, Geothermie, Photovoltaik, Wasser und Wind verbundene Investitionsvolumen summiere sich in den nächsten fünfzehn Jahren auf etwa 75 Mrd Euro. Laut Studie steigen die monatlichen EEG-Kosten eines Durchschnittshaushalts von heute 1,50 Euro bis Mitte des kommenden Jahrzehnts auf 2,80 Euro und sinken ab 2016 dauerhaft, weil die konventionelle Stromerzeugung anhaltend teurer wird, die EEG-Vergütungen dagegen degressiv angelegt sind. Verfügbar ist die Studie "Ausbau erneuerbarer Energien im Stromsektor bis 2020" ist unter www.bmu.de.


