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Stromriesen verschlafen
(05. Juni 2009) RWE, E.on, Vattenfall und EnBW vernachlässigten trotz Energie- und Klimakrise den Ausbau der Erneuerbaren und setzten vorrangig auf Atom- und Kohlestrom, so eine Studie des Berliner Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung im Auftrag von Greenpeace.
Der Anteil aus Wind, Biomasse, Erdwärme und Solarstrom ohne alte Wasserkraftanlagen am Kraftwerksmix der vier Stromriesen liege derzeit nur bei 0,1 bis 1,7 Prozent, während er im Bundesdurchschnitt 10,8 Prozent betrage.
Auch in Konzernplanungen spielten die Erneuerbaren mit maximal zehn bis 15 Prozent der Gesamtinvestitionen eine untergeordnete Rolle, so die Studie. Zwar erzeugten die Konzerne, die allein 80 bis 90 Prozent der deutschen Stromproduktion beherrschten, 2007 zwischen zwei und 20 Prozent ihres Stroms aus Erneuerbaren. Doch die grünen Kapazitäten betrafen vor allem alte Wasserkraftanlagen.


