Inhalt
Erde 3.0: Rettungsplan für den Planeten
(4. Dezember 2009) Mark Jacobson und Mark Delucchi von der Stanford University in Kalifornien haben einen Plan zur Umstellung des weltweiten Energiesystems auf regenerative Quellen bis 2030 entwickelt. Er sieht 3,8 Millionen Windturbinen, 90 000 große Solaranlagen, zahlreiche Erdwärme-, Wasser- und Gezeitenkraftwerke sowie Fotovoltaikmodule auf allen dafür geeigneten Dächern vor.
Schon im Jahr 2020 würde derart erzeugte Energie einschließlich ihres Transports zu den Verbrauchern weniger kosten als die veranschlagten 5,5 Eurocents pro Kilowattstunde bei herkömmlichen Kraftwerken.
Als größtes Hindernis erscheint den Autoren der mangelnde politische Wille, allerdings könnte es auch bei einigen speziellen Rohstoffen wie Lithium für die Batterien von Elektrofahrzeugen Engpässe geben.
Die deutsche Übersetzung eines Artikels in Scientific American ist im Spektrum der Wissenschaften erschienen.
Eine interaktive Version des englischen Artikels ist hier abrufbar:
Weitere Links hier:
- www.stanford.edu/group/efmh/jacobson/susenergy2030.html
- http://news.stanford.edu/news/2009/october19/jacobson-energy-study-102009.html
(Ergänzung: 4. März 2010) Der Solarenergie-Förderverein Aachen hat einen interaktiven Energiewenderechner entwickelt. Das Programm ermöglicht eine Berechnung, welchen Beitrag Sonne, Wind und Biomasse künftig liefern können. Dabei kann der Nutzer selbst wählen, welche Annahmen er zugrunde legen möchte, zum Beispiel „50 Prozent der verfügbaren Dachflächen für Photovoltaik“ etc. www.energiewenderechner.de


