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News zum Thema Erneuerbare
ISE: Ökostrom günstiger
(13. Juni 2012) Das Fraunhofer ISE verglich die Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien wie Photovoltaik, solarthermische Kraftwerke, On- und Offshore-Windkraft mit denen fossiler Kraftwerke.
Die Stromgestehungskosten für optimal ausgerichtete PV-Anlagen in Süddeutschland betragen zwischen 13 Cent je kWh für Freiflächenanlagen und 16 Cent je kWh für kleine Aufdachanlagen. Offshore-Wind liegt zwischen 12 und 16 Cent je kWh, Onshore-Wind kommt mit 6 bis 8 Cent je kWh den aktuellen Preisen bei fossilen Kraftwerken nahe.
Mit dem weiteren PV-Ausbau und Kostensenkungen wird erwartet, dass PV-Freiflächenanlagen in Deutschland 2022 das Kostenniveau fossiler Kraftwerke erreichen.
Solarprotest zur Kürzung
(26. März 2012) Sollten die nun beschlossenen Kürzungen der Solarstromförderung umgesetzt werden, spare ein Durchschnittshaushalt in den kommenden zwei Jahren monatlich nur 30 Cent, für die Jahre 2014 bis 2016 seien es 60 Cent, so eine Berechnung der Prognos AG im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), Berlin.
Die Einsparungen stünden in keinem Verhältnis zu den Folgen der Kürzungspläne, so der Verband. Es drohe eine Insolvenzwelle, die Gefährdung zehntausender Arbeitsplätze sowie das Scheitern der Energiewende. Am 05. März 2012 gab es eine Großkundgebung am Brandenburger Tor in Berlin unter dem Motto "Stoppt den Solar-Ausstieg".
Laut Prognos steigen sogar bei einem ambitionierten PV-Ausbau am Strommix von derzeit knapp 4% auf 7% im Jahr 2016 die Verbraucher-Strompreise um nur 2% – Resultat der gesunkenen Kosten bei der Fertigung von PV-Anlagen und Folge der schon erfolgten Halbierung der Solarförderung in den letzten drei Jahren.
Alle Thüringer Haushalte könnten (rein rechnerisch) ein Jahr lang mit Strom versorgt werden
Größter Anteil von Biomasse weiter lesen
SRU: Erneuerbare kostengünstig
(09. Dezember 2011) In seinem Gutachten "Wege zur 100% erneuerbaren Energieversorgung" veröffentlicht der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) die Szenarienergebnisse für 36 Länder Europas und Nordafrikas. Dabei wurde für jedes Land ein kostenoptimierter Mix aus erneuerbaren Energien kalkuliert und ein hoher Selbstversorgungsanteil angenommen.
Die Einzelberechnungen für die Länder ergeben, dass eine voll regenerative Stromversorgung bis 2050 zu Durchschnittskosten von 6,5Ct/kWh ohne Steuern erreichbar ist. Das Pumpspeicherpotenzial Norwegens reiche aus, um europaweit als "grüne Batterie" zu dienen, so das Gutachten, das auf Basis des ReMix-Modells des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrtforschung (DLR) rechnete.
Damit würden die erneuerbaren Energien auch europaweit der kostengünstigste Energieträger in der EU. Der SRU verweist darauf, dass seine Zahlen sehr deutlich unter den Berechnungen für die geplante "Energy Road Map 2050" liegen, die kürzlich aus der EU-Kommission bekannt wurden.
Die Kommission kam zum Ergebnis, dass die erneuerbaren Energien zur Erreichung der Klimaziele bis 2050 einen Anteil zwischen 59% bis 86% an der Stromversorgung erreichen müssen und damit die wichtigste Energiequelle werden. Beim Szenario mit dem höchsten Anteil an erneuerbaren Energien kam die EU-Kommission inklusive Steuern auf Kosten von 199 Euro je MWh.
Die Zahl ist zwar nicht direkt mit dem SRU-Wert vergleichbar, liegt aber um mehrere Faktoren darüber. Die EU-Kommission unterschätze systematisch das Potenzial der Erneuerbaren, ihr Kostenpessimismus sei fachlich nicht nachvollziehbar, so der SRU.
Er empfiehlt, dass die EU verbindliche Ausbauziele für die erneuerbaren Energien für 2030 formuliert und den Ausbau der europäischen Stromnetze systematisch auf den Bedarf der wachsenden erneuerbaren Energien ausrichtet. Der SRU ist ein Rat aus sieben Universitätsprofessorinnen und -professoren verschiedener Fachdisziplinen, er berät die Bundesregierung seit 1972 in Fragen der Umweltpolitik.
China führt bei Erneuerbaren
Kein Land der Erde investiere mehr in erneuerbare Energiequellen, berichtete Focus-Online weiter lesen
Strom immer regenerativer
Im ersten Halbjahr 2011 rissen die erneuerbaren Energien erstmals die 20%-Marke beim Strommix. weiter lesen
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