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Wasserkraft ist unverzichtbar
Durch ihr Ausbaupotenzial und durch ihre Verlässlichkeit und Stetigkeit ist Wasserkraft im Reigen der erneuerbaren Energien ein unverzichtbarer Bestandteil. Die Verdoppelungsziele des Anteiles der erneuerbaren Energie an der Stromerzeugung der EU und der Bundesrepublik Deutschland können nur dann erreicht werden, wenn auch die noch nutzbaren Potenziale in kleinen, mittleren und großen Anlagen genutzt werden.

Die Wasserkraft könnte insgesamt rund 40 Milliarden Kilowattstunden und damit ein Viertel des Stromverbrauchs der Privathaushalte erzeugen. Kleine und mittlere Anlagen stellen einen Löwenanteil des noch zusätzlich nutzbaren Potenziales dar.
Novelle in der Diskussion
Die Wasserkraftbranche ist mit den derzeitigen Mindestpreisen des gültigen EEG zufrieden, obwohl die Stromvergütung für die Modernisierung und Neubau nicht ausreicht. Dafür bedürfte es zusätzlicher Investitionshilfen. Derzeit diskutiert man über den Entwurf einer Novelle des EEG, der vom Umweltministerium vorgelegt wurde.
Die Förderung der kleinen Wasserkraft soll beschnitten werden und dafür sollen die großen Wasserkraftwerke in die EEG-Förderung aufgenommen werden. Offensichtlich drückt hier die Versorgungswirtschaft, in deren Konzernbereich die großen Kraftwerke gehören, wieder einmal durch die Hintertür eigene Interessen durch.
Die Wasserkraftbranche sieht sich durch diesen Entwurf gefährdet, weil er zusätzliche ökologisch bedingte Beschränkungen für den Ausbau der Wasserkraft einführt und in Länderkompetenzen eingreift und dadurch das EEG von der Zustimmung der Bundesländer im Bundesrat abhängig machen würde: "Wasserkraftwerke sind genauso wenig Fischhäckselmaschinen wie Windkraftwerke Vögelhackmaschinen sind".


