Inhalt
Sehr geehrter Herr Dr. Aribert Peters,
als einer der Kopienempfänger habe ich mir die Mühe gemacht,
die von Ihnen empfohlene Gegenüberstellung der kritischen
Äußerungen von Herrn Dr. Penner mit den Argumenten des "Bund
der Energieverbraucher eV" unter anzusehen. Leider scheint Ihr
Verein Propaganda mit Fakten zu verwechseln. Meine ursprüngliche
Hoffnung, dass es sich beim "Bund der Energieverbraucher eV" um
einen verbraucherfreundlichen Verein handeln könnte, wurde nach
dem
Besuch der von Ihnen ebenfalls empfohlenen Internetadresse www.energienetz.de gründlich
enttäuscht.
Anstatt Fakten - Ideologie pur!
Wer ist eigentlich der Nachfolger von Dr. Hartkopf, der heute im
Sinne von Bürokratismus total mit Bürgerinitiativen und
Vereinen wie "Bund der Energieverbraucher eV" versucht den
Bürger zu verdummen, um ihm anschließend
das Geld aus der Tasche zu ziehen, mit dem die Bürokratie noch
weiter ausgebaut wird? Vermutlich ist es heute nicht mehr "nur" ein
Staatssekretär, sondern ein leibhaftiger Minister. Ich halte den
Namen "Bund der Energieverbraucher eV" für eine arglistige
Täuschung des Endverbrauchers, der seine Kosten nicht mehr
"umlegen" kann, sondern aus eigener Tasche zu begleichen hat. Denn
das, was der "Bund der Energieverbraucher eV" als Information
verkauft, hat mit Fakten so gut wie
nichts, mit voreingenommener Ideologie aber so gut wie
ausschließlich zu tun.
Von praktischen Beispielen möchte ich nach der Lektüre "Leserbrief" in der Kategorie Atomstrom Abstand nehmen, da ich nicht gerne "Perlen vor die Säue" schütte.
Aber vielleicht können Sie mir eine Frage beantworten: In Ihrer
Vita steht: "Geboren am 25. November 1948, verheiratet, drei
Kinder, Studium der Physik in Berlin und Tübingen, Promotion an
der TU Berlin auf dem Gebiet der Stadt-
und Regionalplanung, Stipendiat des Wissenschaftszentrums Berlin,
Lehraufträge an der TU-Berlin, Tätigkeit in der
Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung,
Arbeiten zur Kartographie, Regionalforschung,
Arbeitsmarktpolitik, Abfall- und Energiewirtschaft." Sind Sie Dr.
der Physik? Die Arbeitsschwerpunkte sind für einen promovierten
Physiker nämlich aus meiner Sicht etwas ungewöhnlich, da sie
mehr an einen Verwaltungsfachmann erinnern denn an einen
Physiker.
Mit freundlichen Grüßen
Otto Wildgruber


