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Super smart Grid
(8. Juli 2009) Erstmals haben sich Umweltverbände wie der WWF und Germanwatch, sowie Netzbetreiber wie Vattenfall Europe Transmission und die niederländische TenneT gemeinsam für die Integration erneuerbarer Energien ins europäische Stromnetz stark gemacht und in der Renewables-Grid-Initiative (RGI) ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.
Die Initiative fördert den Ausbau von Produktions- und Hochspannungsnetzkapazitäten zur Integration zentral und dezentral erzeugter erneuerbarer Energie, also von Strom aus großen Offshore-Windparks und solarthermischen Kraftwerken. Sie fordert Erleichterungen von Investitionen für Stromübertragungsleitungen sowohl in Gleichstrom- als auch in Wechselstromtechnologie und den Einsatz innovativer Smart Grid-Technologien.
Um die EU-Klimaschutzziele von 20% erneuerbare Energie bis 2020 und mindestens 80% CO2-Reduktion bis 2050 zu erreichen, müssten 35% des europäischen Stroms bis 2020 erneuerbar erzeugt werden, hieß es. Das erfordere eine grundlegende Erneuerung und Erweiterung der Netzinfrastruktur.
Die RGI basiert auf Arbeiten von Antonella Battaglini, die als leitende Wissenschaftlerin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und im European Climate Forum als Process Leader des SuperSmart Grid-Projekts tätig ist.



