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Große Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung
Große Solarwärmeanlagen beispielsweise auf
Wohnheimen, Schulen oder Miethäusern haben deutliche Vorteile
gegenüber den kleinen Systemen für Ein- und
Zweifamilienhäusern: Sie erzielen höhere spezifische
Erträge bei geringeren spezifischen Investitionskosten.
Erfahrungen mit Demonstrationsanlagen belegen, dass sie
zuverlässig und effizient arbeiten. In Deutschland gibt es nur
wenige Großanlagen mit Kollektorflächen über 100
Quadratmetern. Investoren waren bisher von der Wirtschaftlichkeit
und Zuverlässigkeit der Systeme nicht überzeugt. Zudem
fehlten Planungsgrundlagen für Architekten und Fachplaner.
Deshalb fördert das Bundesministeriums für Wirtschaft und
Arbeit mit seinem Forschungsprogramm "Solarthermie 2000"
den Bau von 100 großen Solarwärmeanlagen. Die
Hälfte der Anlagen läuft inzwischen. Zeit für eine
Zwischenbilanz. Das neue zwölfseitige Themen-Info
"Große Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung"
des Informationsdienstes BINE berichtet über die Ergebnisse
und Erfahrungen aus dem Forschungsprogramm. Es stellt im
wesentlichen Planungsgrößen und Auslegungshinweise
vor.

Große Solaranlagen können Sonnenwärme zu Kosten liefern, die diese Technik beispielsweise für Krankenhäuser oder Wohnsiedlungen wirtschaftlich interessant machen. Dabei sinken die spezifischen Investitionsgrößen tendenziell mit der Systemgröße. Bereits Anlagen mit Kollektorfeldgrößen um die 100 Quadratmeter erzielen Wärmekosten von 13 Eurocents pro Kilowattstunde. Allerdings sind eine sorgfältige Auswahl und Vorbereitung der Gebäude Voraussetzung für solche Preise - und überschaubare Anlagenkonzepte. Einfach gebaute Systeme mindern nicht nur die Kosten, sondern sind weniger störanfällig beim Betrieb und aufwändig bei der Wartung.
Das Themen-Info "Große Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung" können Sie im Internet herunterladen unter http://www.bine.info



