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Windkraft: China im Aufwind
(29. Juni 2010) China hat seine Windstromkapazitäten innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt und liegt mit 25,8 Gigawatt knapp vor Deutschland. Das meldet das Global Wind Energy Council (GWEC).
Damit hat das Reich der Mitte Deutschland als zweitgrößten Produzenten von Windenergie abgelöst. Die Bundesrepublik hatte 2009 rund 25,77 Gigawatt Windkapazität ausgebaut.
Hauptproduzent von Windstrom sind nach wie vor die USA mit 35 Gigawatt. Alle EU-Staaten gemeinsam bleiben bis 2014 größter Windkraftproduzent, werden jedoch Ende 2014 mit 136,5 Gigawatt erstmals hinter Asien mit 148,8 Gigawatt zurückfallen.
Weltweit wurden im vergangenen Jahr Windenergieanlagen mit 38.343 Megawatt neu installiert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 42 Prozent trotz Wirtschafts- und Finanzkrise.
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